Gemeinsam mit den Partnern aQua united, Tropic Marin und AkvaStabil hat Aquarium Münster auf mehr als 240 qm sein Angebot in Nürnberg dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.
Unter der Marke "argumor" stellt Aquarium Münster ein neues Arzneimittel für Zierfische vor. argumor ist eine Suspension gegen Karpfenläuse (Argulus), Ankerwürmer (Lernea), Hautwürmer (Gyrodactylus), Kiemenwürmer (Dactylogyrus) und Bandwürmer (Cestoden).
Das Riff 500 Aqua Medic Sytem ist ein Unterschrankfiltersystem, das speziell für Meerwasseraquarien bis 500 Liter erstellt wurde. Mit diesem System kann perfekt das Wasser des Aquariums gereinigt werden und dadurch auch direkt genutzt werden. Die Modulbauweise dient speziell dazu, dass dieses System direkt unter einen Schrank gebaut werden kann.
Das Produkt UFO Complet HQI ist eine Beleuchtung der Luxusklasse. Mit dieser Beleuchtung ist nahezu eine optimale Tages – und Nachtbeleuchtung möglich. Der Ablauf hier ist kinderleicht, denn das Gerät stellt sich von selber ein und bietet den Fischen einen Lebensraum, der sich nicht viel von dem realen unterscheidet.
Der Traum eines jeden Garten- und Fischliebhaber ist ein attraktiver Teich, der gefüllt mit den schönsten Kois ist. Leider zählt ein Koi nicht in die Kategorie der Fische, die für fünf Euro erhältlich sind, weshalb es auch umso ärgerlicher ist, wenn das Wasser im Teich nicht richtig aufbereitet wird und die Fische dadurch verenden.
Für Aquarienfans gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sie ihren Fischen einen ansprechend gestalteten, optimierten Wohnraum bieten können. Sind kleine Aquarien – sog. Nano-Aquarien – nur ein Modetrend oder sind sie im praktischen Gebrauch tatsächlich sinnvoll.
Erstellt am: 21.04.2010
Ist CO2 Düngung sinnvoll/ notwendig?
Müssen Aquariumbesitzer ihrem Becken zwingend CO2 zuführen? Diese Frage geistert nicht nur in vielen Köpfen unter begeisterten "Aquarianern" herum. Die Frage ist durchaus berechtigt: Bei einer guten CO2 Versorgung wachsen die Pflanzen besser, die Algen gehen zurück und damit schwindet die Gefahr einer Wasservergiftung.
Erstellt am: 19.04.2010
Vergiftungen im Aquarium können im Wasser entstehen durch zum Beispiel ein Zuviel an Abfallstoffen. Auch ist es möglich, dass Gifte durch Leitungswasser zugeführt werden oder durch andere äußere Faktoren ins Wasser gelangen. Im folgenden eine Auflistung der häufigsten Vergiftungen und mögliche Abhilfen.
Die Lochkrankheit ist fast ausschließlich bei Buntbarschen anzutreffen. Selten hört man von Erkrankungen bei Labyrinthfischen. Bei den Buntbarschen sind vor allem südamerikanische Arten betroffen, die in weichem Wasser leben. Buntbarsche, die hartes Wasser bevorzugen, wie die afrikanischen
Erstellt am: 13.04.2010
Fütterung!
Die Fütterung unserer Aquarienbewohner ist ein wichtiger und höchst interessanter Aspekt unserer Freizeitbeschäftigung. Dies liegt daran, dass die Fische je nach Herkunft und dem dortigen Nahrungsangebot ganz unterschiedliche Bedürfnisse mitbringen. Die Nahrung reicht in der Natur von Kleinkrebsen über Insektenlarven bis hin zu pflanzlicher Nahrung.
Bei der Fütterung sollten wir immer bedenken, dass das, was wir füttern nicht nur der Nahrungsaufnahme der Fische dient. Wir bringen mit der Fütterung auch Nährstoffe ins Wasser, die unter Umständen erheblichen Einfluss auf die Biologie unserer Pflanzen und des Wassers haben kann. Der Moment der Fütterung ist auch für viele Aquarianer der Moment, in dem sie am einfachsten abschalten können. Die Fische können wunderschön beobachtet werden und überprüft werden. Somit ist die Fütterung auch ein Kontrollinstrument zur Erhaltung der Qualität.
Mitte des 20. Jahrhunderts war die Fütterung der Fische ein wirkliches Problem. Allein die Beschaffung stellte den Aquarianer vor ungekannte Herausforderungen. Mit Gummistiefel und Netz bewaffnet wurden Kleinstlebewesen in Tümpeln gefischt. Nicht nur, dass damit im Winter kein Futter mehr vorhanden war, sondern es wurden auch unzählige Parasiten in die Becken zu Hause eingeschleppt. Die Kenntnisse über die Futterzusammensetzung waren mangelhaft und nur wahre Profis schafften es, dass sich ihre Fische fortpflanzten.
Pionierarbeit in diesem Bereich leistete Dr. Ulrich Baensch vor 50 Jahren. Er erarbeitete ein Flockenfutter, welches auf die Bedürfnisse der Fische abgestimmt war. Zudem war es haltbar und enthielt alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine. Tetra Min war geboren. Tetra ist griechisch und bedeutet vier, Min steht für die Vitamine. Wie der Name also verrät, waren damals vier Vitamine im Futter enthalten. Dieses traditionelle Futter gibt es auch heute noch im Handel. Es ist als Granulat oder als Crisps erhältlich. Crisps sind Plättchen, die im Schonverfahren hergestellt werden. Heute ist die Auswahl so mannigfaltig, dass nahezu alle Ansprüche abgedeckt werden können.
Menge des Futters
In der freien Natur fressen Fische quasi den ganzen Tag. Davon lassen sich viele Aquarianer beeinflussen und geben ihren Tieren zu häufig Nahrung. Ein zu viel an Nahrung führt bei den Fischen zur Fischleberverfettung. Fett wird in der Bauchhöhle angesammelt und verdrängt die Organe. Die Fische sterben. Es hat sich daher bewährt, die Fische nur ein Mal am Tag zu füttern. Dabei sollten sie allerdings auch nicht zu großzügig sein. Füttern sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb von drei Minuten verspeisen. Sie können lieber noch einmal nachfüttern. Auf den Einsatz eines Fressrings sollten sie lieber verzichten. Schwache und schüchterne Tiere bekommen an diesen Ringen nicht genug Nahrung ab. Wenn sich das Futter aber im ganzen Becken verteilt, so bekommt jeder seine Ration.
Ort der Fütterung
Die meisten Aquarien sind Gesellschaftsaquarien. Der Bestand der Fische besteht also aus unterschiedlichen Arten. Da gibt es die bodenbewohnenden Fische. Sie haben ein unterständiges Maul, mit dem sie gut Futter vom Boden absaugen können. Dann gibt es die Fische, die sich lieber an der Oberfläche aufhalten. Ihr Maul ist oberständig geformt, die Maulöffnung zeigt also nach oben. So ist gewährleistet, dass diese Fische ihr Futter an der Oberfläche des Wassers absammeln können. Und zu guter Letzt sind da noch die Fische, die sich am liebsten in der Mitte des Aquariums aufhalten. Ihr Maul ist endständig, d. h., die Maulöffnung zeigt nach vorn. Diese Anordnung erlaubt es ihnen, freischwebendes Futter zu verspeisen. Wie immer hat die Natur an alles gedacht.
Angebot an Futterarten
Das Angebot an Futter ist riesengroß. Wir beschäftigen uns daher nur mit den verschiedenen Typen. Weitere Details können sie dann den Katalogen und Beschreibungen der Hersteller entnehmen.
Flockenfutter
Flockenfutter ist im Grunde ein sehr dünn ausgerollter Nahrungsteig. Dieser wird getrocknet und zerfällt dabei in Flocken. Es gibt Flockenfutter in den unterschiedlichsten Varianten: Kleine, große und mittlere Flocken, Flocken aus Pflanzen, aus Fleisch oder für Allesfresser, etc. Ein großer Vorteil des Flockenfutters ist, das es langsam zu Boden sinkt. Im Laufe des Futterzyklus hat also jede Fischart die Chance, Nahrung aufzunehmen. Kaufen sie das Futter bitte in kleinen Portionen und dafür mehrere Sorten. Denn auch beim Trockenfutter nimmt der Bestandteil der Vitamine ständig ab. Nach ca. 6 Monaten sind nicht mehr viele Vitamine im Futter enthalten. Auch die Abwechslung werden ihnen die Fische danken, schließlich wollen auch wir nicht jeden Tag das Gleiche essen. Die große Verpackungseinheit ist also wirklich nur für den Großaquarianer sinnvoll.
Markenfutter
Als Aquarianer sollten sie nicht am Futter sparen. Beachten sie bitte, das Markenfutter sehr schonend hergestellt wird und wertvolle Ausgangsstoffe enthält. Lose Ware kommt häufig in Kontakt mit Sauerstoff, wodurch die Vitamine und Nährstoffe aufoxidieren. Daher sollten sie auch lichtdichte Verpackungen bevorzugen. Denn unter Lichteinfluss werden viele wichtige Inhaltsstoffe zersetzt.
Granulat
Die Zusammensetzung der Granulate ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Es kann auch von Fischen aus allen Schichten gegessen werden, sinkt aber etwas schneller als Flockenfutter zu Boden. Der große Vorteil gegenüber den Flocken ist aber, dass es bei stürmischer Fütterung nicht zur Bildung von Kleinstpartikeln kommt, die von den Fischen nicht mehr verspeist werden. Diese Kleinstpartikel belasten das Wasser. Empfehlenswert ist Granulatfutter der Hersteller JBL, Sera und Tetra.
Sticks
Bei Sticks handelt es sich um Futter, welches in längliche Form gepresst wurde. Es schwimmt sehr lange an der Oberfläche und sinkt dann langsam ab. Sie eignen sich daher vor allem für die Fütterung von Kaltwasserfischen in Gartenteichen. Da sie eben nur sehr langsam absinken, haben die Fische lange genug Zeit, sie zu verspeisen, bevor die Sticks dann im Schlamm oder in der Bepflanzung verschwingen. Ein weiterer Vorteil ist es, das durch diese Art der Fütterung die Fische auch einmal gut beobachtet werden können. Dies trifft auch auf die eher scheuen Teichbewohner zu. Außerdem kann gründelnden Fischen wie etwa Koikarpfen das Gründeln abgewöhnt werden. Das Wasser bleibt dann wesentlich klarer, da das ständige Aufwühlen des Schlamms entfällt.
Futtertabletten
Futtertabletten sind eine gute Nahrungsform für auf dem Boden lebende Fische. Sie sinken sofort auf den Grund. Natürlich werden auch hier unterschiedliche Geschmäcker angeboten. Futtertabletten gibt es als Hauptkost oder als Pflanzenkost (Zac-Premium Futtertabletten). Gerade Welse und ander nachtaktive Bewohner sollten erst kurz vor Ende der Beleuchtungszeit gefüttert werden.
Naturbelassenes Futter
Naturbelassenes Futter sollte als Ergänzung auf dem Speiseplan stehen. Ihre Fische werden es ihnen mit gesteigerter oder wiedergefundener Agilität und Vitalität danken. Naturbelassenes Futter wird schonen gefriergetrocknet. Es handelt sich dabei um rote und weiße Mückenlarven, Daphnien, Wasserflöhe und Garnelen. Sie holen sich so die Tümpelkost ins Haus, ohne Aufwand und ohne Gefahr der Parasiteneinschleppung.
Jungfischfutter
Sie bieten ihren Fischen beste Haltungsbedingungen, denn ansonsten hätte sich kein Nachwuchs eingestellt. Machen sie also bitte auch keine Abstriche, wenn es um die Fütterung der Jungfische geht. Die Qualität muss hervorragend sein und zudem muss das Futter entsprechend klein sein. Für sehr kleine Fische eignet sich flüssiges Futter, welches winzigste Futterbestandteile enthält, wie beispielsweise Nobilfluid von JBL. Für etwas größere Jungtiere eignet sich feines Staubfutter. Sehr zu empfehlen sind auch lebende Artemia-Nauplien.
Frostfutter
Auch Frostfutter sollte mit zum Speiseplan gehören. Informieren sie sich bitte separat über die Vorteile von Frostfutter. Entsprechende Informationen erhalten sie auf unseren Frostfutterseiten sowie in unserem Angebot.
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