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Informationen über Aquaristik!

Aquarium News!

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Erstellt am: 21.06.2010

Aquarium Münster - erfolgreiche Teilnahme auf der INTERZOO 2010

Gemeinsam mit den Partnern aQua united, Tropic Marin und AkvaStabil hat Aquarium Münster auf mehr als 240 qm sein Angebot in Nürnberg dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

Erstellt am: 19.05.2010

Argumor gegen Karpfenläuse, Ankerwürmer, Haut-, Kiemen- und Bandwürmer

Unter der Marke "argumor" stellt Aquarium Münster ein neues Arzneimittel für Zierfische vor. argumor ist eine Suspension gegen Karpfenläuse (Argulus), Ankerwürmer (Lernea), Hautwürmer (Gyrodactylus), Kiemenwürmer (Dactylogyrus) und Bandwürmer (Cestoden).

Erstellt am: 19.05.2010

Riff 500 Aqua Medic Unterschrankfiltersystem

Das Riff 500 Aqua Medic Sytem ist ein Unterschrankfiltersystem, das speziell für Meerwasseraquarien bis 500 Liter erstellt wurde. Mit diesem System kann perfekt das Wasser des Aquariums gereinigt werden und dadurch auch direkt genutzt werden. Die Modulbauweise dient speziell dazu, dass dieses System direkt unter einen Schrank gebaut werden kann.


Erstellt am: 18.05.2010

UFO Complet HQI

Das Produkt UFO Complet HQI ist eine Beleuchtung der Luxusklasse. Mit dieser Beleuchtung ist nahezu eine optimale Tages – und Nachtbeleuchtung möglich. Der Ablauf hier ist kinderleicht, denn das Gerät stellt sich von selber ein und bietet den Fischen einen Lebensraum, der sich nicht viel von dem realen unterscheidet.


Erstellt am: 18.05.2010

sera KOI Prof. 24000 Teichfilter + 2x sera UV-C 55 Watt

Der Traum eines jeden Garten- und Fischliebhaber ist ein attraktiver Teich, der gefüllt mit den schönsten Kois ist. Leider zählt ein Koi nicht in die Kategorie der Fische, die für fünf Euro erhältlich sind, weshalb es auch umso ärgerlicher ist, wenn das Wasser im Teich nicht richtig aufbereitet wird und die Fische dadurch verenden.

Erstellt am: 06.05.2010

Nano-Aquarien ideal für Kleintiere und Züchter

Für Aquarienfans gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sie ihren Fischen einen ansprechend gestalteten, optimierten Wohnraum bieten können. Sind kleine Aquarien – sog. Nano-Aquarien – nur ein Modetrend oder sind sie im praktischen Gebrauch tatsächlich sinnvoll.

Erstellt am: 21.04.2010

Ist CO2 Düngung sinnvoll/ notwendig?
Müssen Aquariumbesitzer ihrem Becken zwingend CO2 zuführen? Diese Frage geistert nicht nur in vielen Köpfen unter begeisterten "Aquarianern" herum. Die Frage ist durchaus berechtigt: Bei einer guten CO2 Versorgung wachsen die Pflanzen besser, die Algen gehen zurück und damit schwindet die Gefahr einer Wasservergiftung.
Erstellt am: 19.04.2010


Vergiftungen

Vergiftungen im Aquarium können im Wasser entstehen durch zum Beispiel ein Zuviel an Abfallstoffen. Auch ist es möglich, dass Gifte durch Leitungswasser zugeführt werden oder durch andere äußere Faktoren ins Wasser gelangen. Im folgenden eine Auflistung der häufigsten Vergiftungen und mögliche Abhilfen.

Erstellt am: 13.04.2010

Lochkrankheit

Die Lochkrankheit ist fast ausschließlich bei Buntbarschen anzutreffen. Selten hört man von Erkrankungen bei Labyrinthfischen. Bei den Buntbarschen sind vor allem südamerikanische Arten betroffen, die in weichem Wasser leben. Buntbarsche, die hartes Wasser bevorzugen, wie die afrikanischen

Erstellt am: 13.04.2010



Aquaristik Lexikon!

Acriflavin


Acriflavin ist ein medikamentöser Wirkstoff, der in der Fischheilkunde eingesetzt wird. Er hat ein breites Wirkungsfeld (Parasiten, Pilze, Bakterien) und wird in der Regel sehr gut vertragen. Allerdings sollte der Kontakt mit Brutfischen vermieden werden. Es kann auch vorkommen, dass die Wasserpflanzen und manche Algenarten auf eine Acriflavinbehandlung reagieren. Acriflavin ist in Form von Tabletten erhältlich, siehe auch amtra medic 4. Das Wasser färbt sich davon fluoreszierend gelbgrün. Die Farbe verschwindet durch Wasserwechsel.

Aktivkohle


Bei Aktivkohle handelt es sich um eine Kohle, die so behandelt wurde, dass eine möglichst große Oberfläche entsteht. Dadurch wird erreicht, dass sehr viele Schwebstoffe gebunden werden können. Zudem filtert die Aktivkohle je nach Typ Schwermetalle, anorganische Schadstoffe, Medikamentenrückstände und Farbstoffe aus dem Wasser. Um eine möglichst breitgefächerte Anwendung zu erhalten, werden in modernen Materialien viele Aktivkohlentypen optimal zusammengefasst. Siehe dazu auch amtra ultra carbon.

Albinos


Von einem Albino wird gesprochen, wenn es bei Mensch oder Tier zu einer Pigmentstörung der Haut kommt. Das fehlende Melanin sorgt dafür, dass die Betroffenen sehr helle Haut haben, meist rötliche Augen und auch weiße Haare / Federn. Im Fachhandel werden vor allem Nachzuchten, seltener auch Wildfänge, der Gattungen Astronotus, Xiphophorus, Ancistrus und Epalzeorhynchus angeboten.

Algen


Ein paar Grünalgen im Aquarium sind eigentlich ein Zeichen guter Wasserqualität. Nehmen diese Algen aber überhand, so wird es problematisch. Meist sind die Wasserwerte dann nicht in Ordnung. Nitrat und Phosphat beispielsweise sind Nährstoffe für jede Alge. Immer dann, wenn die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen nicht optimal sind, sei es Licht, Temperatur, CO2-Gehalt, o. ä, kommt es zu einem vermehrten Algenwachstum, da diese wesentlich anspruchsloser sind. Siehe hierzu auch Algenkontrolle.

Ammoniak


NH3 oder Ammoniak entsteht als Gas im Aquarium, wenn organische Stoffe wie Kot oder Futterreste zersetzt werden. Je höher der pH-Wert des Wassers, desto höher die Gefahr eines Aufkommens von Ammoniak. NH3 ist giftig für die Fische, da es die Haut durchdringt und innere Organe stört. Ammoniak sollte mittels Biofilter schnellstmöglich abgebaut werden. Dazu ist der Einsatz von Nitrifikationsbakterien notwendig. Diese oxidieren das Ammoniak in Nitrit und Nitrat. Siehe hierzu auch amtra clean und amtra clean starter.

Aquariumwasser


Leitungswasser ist Trinkwasser. Dazu wird es speziell aufbereitet und enthält etwa Chlor, Kupfer oder andere Schwermetalle. Diese Konzentrationen sind für den Menschen absolut unbedenklich, sorgen aber bei den Aquarienbewohnern für Probleme. Aus diesem Grund eignet sich Leitungswasser nicht unbedingt als Aquarienwasser. Eine Aufbereitung ist empfehlenswert. Siehe hierzu auch amtra care.

Artemia


Bei Artemien handelt es sich um Salinenkrebse, die zu den Kiemenfußkrebsen (Anostraca) gehören. Ihre Bedeutung für die Zierfischernährung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gerade bei der Aufzucht von Jungfischen und im Aquakulturbereich werden die Larven verfüttert. Die Larven werden Nauplien genannt und leben in nahezu allen Gewässern der Erde. Obwohl sie euryhalin sind, also unabhängig vom Salzgehalt, ziehen sie salzige und warme Gewässer vor. Nauplien sind ein qualitativ hochwertiges Erstfutter für Jungfische. Daher werden sowohl Artemien als auch entkapselte Artemiaeier als Eiweißträger im amtra premium frost verwendet.

Artgerechte Ernährung


Wie alle anderen Heimtiere auch benötigen Aquarienfische eine artgerechte und ausgewogene Ernährung. Abwechslung ist wichtig, um einer Mangelerscheinung einerseits und einer Überversorgung andererseits entgegenzuwirken. In solchen Fällen kann es zu erheblichen Leberschädigungen kommen. Oft ist eine reichliche und einseitige Ernährung Ursache für Todesfälle im Aquarium. Die Zierfische sollten daher vollwertig und an ihre natürlichen Fressgewohnheiten angepasst ernährt werden. Siehe hierzu auch amtra frost und amtra sano.

Astaxanthin


Bei Astaxanthin handelt es sich um einen Farbstoff, der aus der Alge Hämatococcus pluviales gewonnen wird. Es hat eine deutlich höhere Wirkung als ß-Carotinoin und führt zu einer Verstärkung der roten, gelben, blauen und grünen Pigmente. Aber nicht allein das Aussehen ist es, was Astaxanthin als Zusatzstoff in der Ernährung so interessant macht. Vielmehr führt es dank seines Vitamingehalts auch zu einer Erhöhung der Fruchtbarkeit und somit des Zuchterfolgs. Widerstandskraft und Wohlbefinden werden deutlich gestärkt. Astaxanthin sollte daher vor allem dann eingesetzt werden, wenn die Tiere Stress oder körperlicher Anstrengung ausgesetzt sind. Dies kann bei der Zucht, dem Eingewöhnen oder Umsetzen oder in der Quarantäne der Fall sein.

Autotroph


Als autotroph werden Lebewesen bezeichnet, die in der Lage sind, alle für den eigenen Körper notwendigen Substanzen aus anorganischen Verbindungen aufzubauen. Photoautotrophe Lebewesen benötigen Chlorophyll, um mit Hilfe von Lichtenergie die Körpersubstanzen zu bilden. Das sind zum Beispiel Algen und Pflanzen. Chemoautotrophe Lebewesen beziehen die Energie aus der Umwandlung anorganischer Verbindungen. Hierzu gehören Bakterien. Für die Aquarianer sind gerade die Nitrifizierer von erwähnenswerter Bedeutung. Sie oxidieren Ammonium zu Nitrit und Nitrat. In verschiedenen Zusammensetzungen sind diese in amtra clean starter, amtra clean und amtra clean procult zu finden.

Bauchwassersucht


Die Bauchwassersucht ist im eigentlichen Sinne keine eigenständige Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom. Die betroffenen Fische leiden an einem aufgeblähten Bauch, hervorgerufen durch Flüssigkeitsansammlungen in der Bauchhöhle. Zu Beginn kann die Bauchwassersucht mit keimreduzierenden Medikamenten wie amtra medic 3 oder amtra medic 4 behandelt werden. Zudem kann der Austrieb des Wassers aus der Bauchhöhle mittels osmotischen Drucks unterstützt werden.

Biogene Entkalkung


Wasserpflanzen können CO2 aus dem Kalzium- und Magnesiumkarbonatsystem des Wassers lösen und in den Stoffwechsel übernehmen. Dieser Vorgang wird biogene Entkalkung genannt. Das gelöste CO2 wird für die Photosynthese genutzt. Mit Hilfe von Licht entsteht so Biomasse. Kalzium- und Magnesiumkarbonat treten als Kalkablagerungen auf. Gerade bei hartem Wasser ist dies zu beobachten, da hier deutlich mehr Erdalkiionen gelöst sind.

Biologisches Gleichgewicht


Gewässer, die natürlich entstanden sind, befinden sich im biologischen Gleichgewicht. Im Aquarium können die biologischen Abläufe nicht mit dem Grad der Verschmutzung mitkommen, da viele Lebewesen auf relativ kleinem Raum zusammen kommen. Das biologische Gleichgewicht muss dann durch den Einsatz eines biologischen Filters erhalten werden. Es ist daher ratsam, die Selbstreinigungskräfte des Wassers durch Zugabe von Mikroorganismen zu unterstützen. Siehe hierzu auch amtra clean und amtra clean starter.

Biotop-Aquarium


Als Biotop-Aquarium wird ein Becken bezeichnet, in welchem ausschließlich Tiere und Pflanzen aus einer Region zusammengehalten werden. Beispiele sind ein Südamerika Becken mit Tieren aus dem Amazonas oder ein Barschbecken mit Tieren aus afrikanischen Seen.

Blaualgen


Blaualgen werden auch als Cyanobakterien bezeichnet. Schon daran ist zu erkennen, dass sie weder eindeutig den Algen noch den Bakterien zugeordnet werden können, da sie Eigenschaften beider Gruppierungen aufweisen. Aus der Bakteriengattung Cyanophyta sind bislang 2000 Arten bekannt, deren Erscheinungsformen sehr unterschiedlich sind. Es gibt sowohl fädige, einzellige als auch mehrzellige Arten. Bei der im Aquarium vorkommenden Art handelt es sich um eine Habitusform. Sie ist als schleimig blau-grüner Überzug auf sämtlichen Oberflächen (Pflanzen, Bodengrund, Steine, Wurzeln, etc.) zu erkennen. Die Blaualge ist sowohl in Aquarien als auch in Naturgewässern ein Zeichen von Störungen des Biosystems. Meist ist Überdüngung oder Nährstoffansammlung der Grund. In etablierten Aquarien treten sehr selten Probleme mit dieser Algenart auf. Hilfreich bei einem Befall mit Cyanobakterien ist der Einsatz von amtra algenmaster. Ein Nährstoffüberschuss kann mit amtra algencontrol ermittelt werden.

Bluterkrankungen, parasitäre


Auch bei Zierfischen kann es zu einem Befall von Parasiten im Blut kommen. Dabei handelt es sich meist um Flagellaten. Anzeichen für einen solchen Befall sind untypische Schwimmhaltungen, Trägheit und Reaktionsverzögerungen. Siehe hierzu auch amtra medic 2.

BOD


BOD bedeutet biological oxygen demand und wird im Deutschen mit BSB-Wert benannt. Gemeint ist damit der biologische Sauerstoffbedarf. Dabei wird die Menge Sauerstoff angegeben, die von Mikroorganismen benötigt wird, um eine bestimmte Menge an organischen Verbindungen aufzubauen. Die Ermittlung des BSB-Werts dauert im Regelfall 5 Tage. Aus dem Wert kann abgeleitet werden, ob und wie sehr ein Aquarium oder ein anderes Gewässer belastet ist. Je geringer der BOD-Wert, umso besser, da dann das Wasser nur gering mit organischen Stoffen belastet ist. Eine Reduzierung des BSB-Werts kann mit amtra clean und amtra clean procult erfolgen. Die Bakterien in amtra clean procult können sogar lebende organische Verschmutzungen eliminieren.

Bodengrund


Der richtige Bodengrund ist der Grundstein für das Gelingen des Aquariums. Für die Pflanzen bietet er eine Struktur zur Verankerung der Wurzeln. Die Wurzeln nehmen aus dem Boden die Nährstoffe zum Überleben und Wachsen auf. Daher muss der Bodengrund auch Mineralstoffe und Spurenelemente abgeben können. Diese Abgabe darf nur in spuren erfolgen, damit das Wasser nicht damit belastet wird. Der Bodengrund ist im Idealfall aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Diese Schichten werden von diversen Mikroorganismen besiedelt, welche wiederum die Nährstoffe für die Pflanzen liefern und Abbauprodukte zersetzen können. Hierfür eignet sich hervorragend der Einsatz von amtra plant depot.

Chelate


Bei den Chelaten handelt es sich um Komplexbildner, die sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen können. In der Regel sind dies organische Verbindungen, die die Reaktions- und Lösungseigenschaften anderer organischer Verbindungen beeinflussen können. In amtra care beispielsweise kommen Chelate zum Einsatz, die Schwermetallverbindungen mithilfe eines heterocyclischen Ringes unschädlich machen. Eine andere Aufgabe der Komplexbildner ist der Schutz der oxidationsempfindlichen Pflanzennährstoffe. In amtra aquariumdünger wirken die Chelate als Sauerstoffschutz für z. B. Fe2+. So werden die wichtigen Pflanzennährstoffe den Pflanzen in adäquater Qualität zur Verfügung gestellt. In natürlichen Gewässern werden diese Aufgaben zum Beispiel von Huminstoffen übernommen.

Chitin


Chitin ist der aufbauende Bestandteil der Körperdecke (Cuticula) bei Insekten und Krebsen. Es wird aus einer langen Glukosaminkette gebildet. Es ist geruch- und farblos sowie wasserlöslich. Das Exoskelett ist von der Cuticula umgeben, die ihm Form und Stabilität verleiht. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dies als Chitinpanzer bezeichnet. Aufgrund der Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Chitin und kalkhaltigen Einlagerungen kommt es zu dieser Stabilität. Wachstumsbedingt müssen sich krebsartige Tiere im Leben mehrmals häuten. Dabei wird der Chitinpanzer abgelegt und ein neuer, größerer Panzer gebildet. Das dafür notwendige Chitin wird im Organismus selbst gebildet. Aus diesem Grund haben gerade Krebse besondere Ansprüche an ihre Ernährung.

Chlor (Cl)


Das im Leitungswasser befindliche Chlor kann bei zu hoher Konzentration zu einer Vergiftung der Zierfische führen. Aus diesem Grund sollte Leitungswasser immer aufbereitet werden, bevor es ins Aquarium gelangt. Siehe hierzu auch amtra care.

CO2


Siehe hierzu Kohlendioxid.

Costia


Costia ist die veraltete Bezeichnung für den Parasiten Ichthyobodo necator. Dabei handelt es sich um einen Parasiten, der vor allem bei Süßwasserfischen anzutreffen ist. Der einzellige Parasit gehört zu den Flagellaten und siedelt vor allem auf der Haut und den Kiemen. Dort kommt es zu Reizungen und Entzündungen sowie starker Schleimbildung. Costia befällt in der Regel durch schlechte Wasserqualität oder Stress geschwächte Fische. Er zählt daher zu den sogenannten Schwächeparasiten. Siehe zur Bekämpfung von Costia auch amtra medic 1, amtra medic 2 und amtra medic 4.

Danios


Der Danios gehört zu den Bärblingen. Er wird schon seit über 100 Jahren in Aquarien gehalten und gezüchtet. Dennoch werden immer neue Arten entdeckt. Gerade für Biologen sind Danios sehr interessant, da sie leicht und schnell gezüchtet werden können. Der Forschung war es möglich, Grundlagen der Entwicklungsphysiologie und der Genetik an den Bärblingen zu erforschen. Die Gentechnik wurde mit Zebrabärblingen aufgebaut. Die Züchtung führte zum Beispiel zu transgenen Zebrabärblingen, denen Gene einer Leuchtqualle eingesetzt wurden. Diese Danios warnen vor bestimmten Schadstoffen dadurch, dass sie immer dann aufleuchten, wenn der Stoff im Wasser auftritt.

Denitrifikation


Die Denitrifikation ist der Abbau von Nitrat zu gasförmigem Stickstoff unter anaeroben Bedingungen. Solch eine anaerobe Umgebung kann in Aquarium nur in den unteren Schichten des Bodengrunds oder im Filter gefunden werden. Dabei wird der Durchlauf von sauerstoffhaltigem Wasser gedrosselt. Die Denitrifikation kann im Gegensatz zur Nitrifikation von nur einem einzigen Organismus durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen einzigen Bakterienstamm. Die an der Umwandlung des Nitrats in Stickstoff beteiligten Bakterien werden als Denitrifikanten bezeichnet. Die Denitrifikationsleistung des Bodengrunds kann mit amtra plant depot erhöht werden. Dies gelingt aufgrund seiner Körnung.


Detritus
Detritus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Abfall. Darunter fallen alle im Aquarium entstehenden organischen Produkte. Es handelt sich beispielsweise um abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste oder die Stoffwechselausscheidungen Kot und Urin. Die organischen Verbindungen werden zuerst von Würmern, Schnecken und Ähnlichem, den sogenannten Destruenten) umgebaut. Anschließend kümmern sich Bakterien, Pilze, etc. darum, die restlichen Stoffe in anorganische Stoffe umzuwandeln. Diese gelangen wieder automatisch in den Stoffkreislauf. Fast alle Krebse und Krabben werden zu den Detritusfressern gezählt.

Eichenextrakt


Mit Eichenextrakt kann der pH-Wert des Aquarienwassers gesenkt werden. So können optimale Bedingungen für Fische aus tropischen Weichgewässern geschaffen werden. Siehe hierzu auch amtra eichenextrakt.

Einlaufzeit


Bei einem Biofilter spricht man von Einlaufzeit. In der Regel benötigt der Biofilter etwa 3 bis 6 Wochen, bis sich dort ausreichend Mikroorganismen angesiedelt haben. Die filtern die Schadstoffe aus dem Wasser und führen sie ihrem eigenen Stoffwechsel zu. Die lange Einlaufzeit kann mit amtra clean starter verkürzt werden. Siehe hierzu auch amtra easy start kit.

Eisen


Eisen gehört zu den essentiellen Elementen für Pflanzen und Lebewesen. Der Bedarf der Fische an Eisen wird normalerweise über das Futter erfüllt. Die Pflanzen hingegen leiden häufig unter Eisenmangel. Dies führt zum Erblassen der grünen Farbe und zum Welken der Blätter. Wird ein eisenhaltiger Dünger eingesetzt, so sollte darauf geachtet werden, dass das von den Pflanzen verwertbare Eisen, nämlich Fe2+ stabil vorliegt. Siehe hierzu auch amtra Aquariumdünger, amtra laterit kugeln und amtra laterit granulat.

Fadenalgen


Die Fadenalgen sind niedere Pflanzen, die zu den Grünalgen (Chlorophyta) zählen. Etwa 8000 Arten von Grünalgen sind heute bekannt. Viele davon leben in Süßgewässern. Die Vermehrung dieser Algen kann sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich erfolgen. Gerade Gartenteichbesitzer empfinden die Arten Ulothrix, Spirogyra und Cladophora als wahre Plage. Im Frühjahr und Sommer vermehren sich diese Grünalgen rasant und bilden manchmal sogar Algenteppiche auf der Teichoberfläche aus. Vorbeugend kann in solchen Fällen amtra algencontrol oder amtra biopond algencontrol genutzt werden. Bei einem Befall hilft der amtra algenmaster.

Fettsäuren


Fettsäuren sind ein Baustoff der Fette. In der Ernährung sowohl von Tier als auch Mensch sind die ungesättigten Fettsäuren, die guten Fettsäuren, von wichtiger Bedeutung. Es gibt viele verschiedene Sorten von Fettsäuren, wobei allen gemeinsam ist, dass sie Baustein für viele Zellorgane sind. So bestehen die Membranen der Zellen aus Fettsäuren. Sie schützen damit die Zellorganellen und tragen zur gewünschten Arbeitsweise bei. Die ungesättigten Fettsäuren sind demzufolge relevant für Zellaufbau genauso wie für Zellfunktionen. Aufgrund des besonderen chemischen Aufbaus sind viele ungesättigte Fettsäuren essentiell. Essentiell bedeutet, dass der Körper diese Stoffe von außen zugeführt bekommen muss, da er sie nicht selber bilden kann. Viele ungesättigte Fettsäuren finden sich in Fischöl, Plankton und Insekten. Da diese Fettsäuren so wichtig für das Wohlergehen der Zierfische sind, ist amtra premium frost damit angereichert worden.

Flagellaten


Bei den Flagellaten handelt es sich um einzellige Parasiten. Sie können die Haut und die Kiemen befallen (z. B. Costia), sind aber auch im Blut (z. B. Trypanosoma) und im Magen- und Darmtrakt (z. B. Hexamita) anzutreffen. Je stärker der Befall mit den Flagellaten ist, umso stärker werden die betroffenen Fische davon geschädigt. Zur Bekämpfung eignet sich amtra medic 5.

Filtermaterial


Damit die mechanische und biologische Filterung ungehindert funktioniert, sollte geeignetes Filtermaterial zum Einsatz kommen. Denn nur so kann Wasser in der gewünschten Qualität erzielt werden. Gutes Filtermaterial sollte daher einerseits Schmutzpartikel aufnehmen können und andererseits Brutfläche für Mikroorganismen darstellen, die an den Zersetzungsprozessen beteiligt sind. Die Oberfläche sollte angeraut sein. Außerdem sollte sie möglichst zerklüftet sein, um eine große Oberfläche zu erzielen. Siehe hierzu auch amtra system Filtermaterial.

Filtersystem


In einem Filter können verschiedene Materialien zum Einsatz kommen. Diese beseitigen Schwebstoffe und organische Substanzen. Die Schwebstoffe werden mechanisch im Filtermaterial gebunden. Der Abbau der organischen Substanzen erfolgt dann über Mikroorganismen / Bakterien. Aus diesem Grund sollte das Filtermaterial möglichst dicht mit Mikroorganismen besiedelt sein.

Fischbesatz


Die Faustregel für den Fischbesatz im Aquarium sieht vor, je 10 Liter Fassungsvermögen 5 bis 10 cm Fisch zu halten. Je kleiner die Zierfische sind, umso mehr kann die Obergrenze angepeilt werden. Diese Regel gilt auch umgekehrt. Ein Überbesatz ist unbedingt zu vermeiden, da er dem biologischen Gleichgewicht im Becken schadet.

Flossenfäule


Die Haut der Flossen besteht aus sehr feinem organischem Gewebe. Dieses kann aufgrund seiner Beschaffenheit leicht Bakterien zum Opfer fallen. Der Bakterienbesatz führt dann zu einer Gewebseinschmelzung, der Flossenfäule. Diese ist bei genauer Betrachtung recht leicht zu diagnostizieren. Auch die Wasserwerte spielen eine Rolle. Ein zu hoher oder zu tiefer pH-Wert wird begünstigend auf den Ausbruch der Flossenfäule. Siehe hierzu auch amtra medic 3.

Flossenklemmen


Wenn die Fische ihre Flossen nicht aufstellen, sondern fest an den Körper drücken, spricht man von Flossenklemmen. Ist dann auch noch unruhiges Verhalten und Scheuern des Körpers zu beobachten, so ist meist von einer Infektion der Haut auszugehen. Allerdings kommt es auch zum Flossenklemmen, wenn sich die Fische nicht wohlfühlen oder im Wasser schädliche Stoffe aufzufinden sind. Siehe hierzu auch amtra medic 3.

Formaldehyd


Die chemische Formel von Formaldehyd ist HCHO. Es handelt sich dabei um ein Gas, das wasserlöslich ist, welches zur Sterilisation eingesetzt werden kann. Handelt es sich um eine 35-prozentige Lösung in Wasser, so wird von Formalin gesprochen. Dieses ist konservierend und desinfizierend. Als Desinfektionsmittel kann Formalin in einer Lösung von 0,5 bis 5 % eingesetzt werden. Früher wurde ein Formalinbad für die Fische empfohlen, wenn diese von Ektoparasiten befallen waren. Davon ist jedoch dringend abzuraten, denn Formalin ist hautreizend und schleimhautreizend. Außerdem kann es allergische Reaktionen, Entzündungen und Ekzeme erzeugen. Aus diesem Grund stellt ein Formalinbad eine Gefahr sowohl für Fisch als auch Mensch dar. Zur Behandlung von Ektoparasiten können heute andere Behandlungen genutzt werden. Siehe hierzu auch amtra medic Produktreihe.

Frostfutter


Frostfutter besteht aus natürlichen Materialien, die durch Gefriertrocknung schonend haltbar gemacht werden. Es werden verschiedene Futterkomponenten ideal kombiniert, sodass Frostfutter eine optimale Nährstoffzusammensetzung aufweist. Es wird von Fischen fast immer sehr gut angenommen. Die enthaltenen Nährstoffe werden sehr gut verdaut, sodass auch die Wasserbelastung durch Stoffwechselprodukte sinkt. Siehe hierzu auch amtra frost und amtra sano.

Gammarus


Bei dem Gammarus (Gammarus pulex) handelt es sich um einen Bachflohkrebs. Dieser kommt in Europa und Asien vorwiegend in Süßgewässern, Seen, Mooren und fließenden Gewässern vor. Der Gammarus lebt bis in eine Tiefe von 2 Metern in Ufernähe. Die Weibchen sind wesentlich kleiner als die Männchen. Bei Gammarus handelt es sich um ein beliebtes Futter für große Fische wie Cichliden oder Kois genauso wie für Schildkröten, Frösche, Molche und Kröten. Der Schmelzpunkt des Fettes ist relativ niedrig. So können die Nährstoffe optimal aufgenommen werden. Zudem sorgt der hohe Carotinoidgehalt für eine tolle Farbgebung und gesteigerte Vitalität bei den Fischen. All diese Inhaltsstoffe sind auch in amtra Gammarus (Trockenfutter) sowie in amtra frost Bachflohkrebse (gebrüht und schockgefrostet) zu finden. Als Lebendfutter kann amtra premium live Gammarus verfüttert werden.

Gesamthärte


Gesamthärte wird mit dGH abgekürzt. Die Gesamthärte wird anhand der Kalzium- und Magnesiumsalzanteile im Wasser bestimmt. Die im Wasser lebenden Organismen bevorzugen häufig unterschiedliche Gesamthärten. Je nach Quellort des Leitungswassers hat dieses aber einen unterschiedlichen Ausgangspunkt für die Gesamthärte. Es kann daher erforderlich sein, die Gesamthärte an die Bewohner im Aquarium anzupassen. Die Lebensbedingungen der Fische und Pflanzen lassen sich durch eine Wasseraufbereitung mit amtra trop deutlich verbessern. Bei sehr geringer Gesamthärte ist Vorsicht geboten. Es kann zu einem Säuresturz kommen. Der pH-Wert sollte zur Vorbeugung mit amtra pH constant auf ein höheres Level gebracht und gehalten werden.

Grünalgen


Fast alle Grünalgen (Chlorophyta) gehören zu den niederen Pflanzen (Plantae). Diese kommen vorwiegend in Süßgewässern vor. Grünalgen treten im Gartenteich häufig als Algenkissen auf. Diese sind fädig und von gelb-grüner Farbgebung. Meist kommt es dazu im Frühjahr. Auslöser sind Grünalgen zum Beispiel der Gattung Spirogyra. Bei den im Aquarium vorkommenden Grünalgen (z. B. Cladophora) sind häufig ein Nährstoffüberschuss oder eine Neueinrichtung der Auslöser. Grünalgen sind erst einmal kein Übel. Sie zeugen von einer guten Wasserqualität. Erst wenn diese in großen Mengen auftreten, kann es ein Indikator für hohe Nitrat oder Phosphatwerte sein. Bei der Bekämpfung der Grünalgen ist darauf zu achten, dass die Mittel sparsam eingesetzt werden, um nicht auch die Wasserpflanzen in Mitleidenschaft zu ziehen.

Hautinfektion, bakterielle


Die bakterielle Hautinfektion ist die häufigste Erkrankung bei Zierfischen. Der Befall der Haut kann durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten ausgelöst werden. Erfolgversprechend ist eine Behandlung vor allem im Anfangsstadium mit amtra medic 4. Ist der Befall schon fortgeschritten, empfiehlt sich eine Behandlung mit amtra medic 3.

Hauttrübungen


Zu Hauttrübungen des Zierfisches kommt es, wenn vermehrt Schleim abgesondert wird. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Haut geschützt werden muss. Ursache können Erreger sein, die die Haut befallen haben (Hautinfektion). Es kann aber auch eine Reaktion auf Giftstoffe im Wasser sein oder auf einen Säuresturz im Becken. Hauttrübungen sollten daher immer ernst genommen werden, um weiteren Schaden von den Fischen abzuhalten. Durchscheinende, weißliche Stellen sind hingegen meist ein Zeichen für Parasiten. Siehe hierzu auch amtra medic.

Hautsaugwürmer


Die korrekte biologische Bezeichnung für den Hautsaugwurm lautet Gyrodactylus. Es handelt sich dabei um einen Parasiten, der sowohl Fische im Aquarium als auch im Gartenteich befällt. Während Kiemensaugwürmer Eier ablegen, gehört der Hautsaugwurm zu den lebendgebärenden Würmern. Die Krankheitsanzeichen sind Scheuern und vermehrte Schleimbildung, also sehr allgemein gehalten. Ein Befall kann nur durch eine Untersuchung unter dem Mikroskop bestätigt werden. Bei einem geringen Befall heißt es Ruhe bewahren. Ein starker Befall hingegen muss behandelt werden. Dazu eignet sich Flubenol, welches in Apotheken erhältlich ist oder Chloramin T wie in amtra medic 3 enthalten genauso wie Formalin. Mit diesen Mitteln können gute Therapieergebnisse erzielt werden.

Huminsäuren


Huminsäuren sind organische Säuren, die natürlich entstehen. Diese schwachen Säuren wirken sich günstig auf viele Lebensfunktionen im Organismus des Zierfisches aus. Da sie zum einen die Schleimhaut stabilisieren und zum anderen Spurenelemente in verwertbarer Form bereitstellen, sind sie ideal für den Fisch. Siehe hierzu auch amtra torfgranulat.

Ichthyophthirius-Infektion


Die Ichthyophthirius-Infektion ist besser bekannt als Grieskörnchen- oder Pünktchenkrankheit. Sowohl an den Flossen als auch auf der Haut sind kleine weiße Pünktchen zu sehen. Diese werden bis zu 0,5 mm im Durchmesser groß. Im späteren Verlauf kann diese Krankheit tödlich sein, daher sollte bereits beim ersten Auftreten therapiert werden. Dazu eignet sich beispielsweise amtra medic 1.

Jade


Ein Jadestein kommt häufig in einer recht starken Grünfärbung vor. Aber auch Gelb, Grau, bläulich, rötlich, Braun und Elfenbeinweiß sind Farben, in denen der Jadesteine erhältlich ist. Diese Farbunterschiede treten auf, weil Jade kein Mineralstoff ist. Es handelt sich vielmehr um eine Mischung aus Jadeit und Nephrit. Je nach Anteil der beiden Minerale entstehen unterschiedliche Färbungen. Um einen Stein als Jadestein bezeichnen zu dürfen, müssen sowohl Jadeit als auch Nephrit als Aggregat vorhanden sein. Das kann sowohl in Form kleiner verzahnter Körner sein als auch als verfilzte Fasern. In China wird Jade in Kunstgegenständen und in Schmuck eingebunden. Es gilt als Glücksbringer und wird schon seit mehr als 5.000 Jahren eingesetzt. In der Aquaristik wird Jade als Dekorationselement in Weichwasserbecken eingesetzt. Es eignet sich gut hierfür, weil sich keine Stoffe aus dem Jadestein lösen und das Wasser somit unbelastet bleibt.

Kahmhaut


Die Kahmhaut bildet sich an der Wasseroberfläche und besteht aus Bakterien und anderen Mikroorganismen. Das Wachstum wird durch einen Nährstoffüberschuss begünstigt. Die Kahmhaut ist nicht nur unschön, sie stört auch den Gasaustausch an der Wasseroberfläche. Hilfreich kann da der Einsatz einer Bewegungspumpe wie z. B. SELZLE powerwave sein. Diese sorgt für ausreichende Oberflächenbewegung. Dadurch wird die Kahmhaut zerstört und zudem eine Nährstoffansammlung an der Oberfläche vermieden. Auch ein Oberflächensauger kann genutzt werden, um die Kahmhaut in den Außenfilter abzusaugen.

Karbonathärte


Karbonathärte wird mit dKH abgekürzt. Mit ihr wird angegeben, wie viele Karbonate in gelöster Form im Wasser vorkommen. Karbonate arbeiten als pH-Puffer. An der Karbonathärte kann daher auch das Säurebindungsvermögen festgemacht werden. Es gibt Fischarten wie etwa Cichliden aus dem Malawisee, die extrem hohe Karbonathärten benötigen. In Landstrichen mit kalkarmen Böden kann die Karbonathärte des Leitungswassers zu niedrig für solche Fischarten ausfallen. Dann kann eine Aufhärtung notwendig sein. Siehe hierzu auch amtra kh aktiv.

Kiemeninfektionen


Sowohl Parasiten als auch Bakterien können Kiemeninfektionen auslösen. Meist handelt es sich um Flagellaten (Costia) oder Kiemenwürmer. Zu Beginn des Befalls können eine beschleunigte Atmung und Kiemenschwellungen festgestellt werden. Im Anfangsstadium kann mit amtra medic behandelt werden.

Kiemenschwellungen


Wenn es zu Kiemenschwellungen kommt, handelt es sich um eine beginnende Kiemeninfektion. Dabei versucht der Körper die Krankheitserreger zu bekämpfen und produziert dabei vermehrt Schleim. Eine Therapie ist mit amtra medic 4 möglich.

Kiemenwürmer


Kiemenwürmer sind Parasiten, die sich auf den Kiemenblättchen festsetzten. Durch den Befall wird die Atmung der Fische erschwert. Da der Befall von außen kaum zu erkennen ist, kann nur durch die Atmung ein Rückschluss auf den Befall mit Kiemenwürmern stattfinden. Siehe hierzu auch amtra medic 4.

Knoblauch


Knoblauch wirkt sich nicht nur positiv auf den Organismus des Menschen aus, sondern auch auf den der Fische. Er sorgt für eine verbesserte Durchblutung und somit für eine gesteigerte Immunabwehr. Knoblauch wirkt auch gegen Darmparasiten wie Fräskopfwürmern oder Hexamita, sofern es über das Futter aufgenommen wird. Aus diesem Grund sollte Knoblauch zur regelmäßigen Nahrungsergänzung im Fischfutter gehören. Etwa einmal wöchentlich können Mückenlarven, die mit Knoblauch gefüttert wurden, an die Fische verfüttert werden. Fische essen durchaus gerne Knoblauch, sodass auch fressfaule Fische zur Nahrungsaufnahme animiert werden. Dabei ist es egal, ob es sich um frischen Knoblauch oder Knoblauchpulver handelt. Entscheidend ist allein der Aliingehalt. Dieser variiert je nach Knoblauchart und Herkunft zwischen 0,5 und 1,5 %. Der Aliingehalt ist verantwortlich für die positiven Einflüsse des Knoblauchs. Zur Fütterung mit Knoblauch kann auch amtra frost "Mückenlarven mit Knoblauch" eingesetzt werden. Bei diesem Knoblauch liegt der Aliingehalt konstant über 1,3 %!

Kohlendioxid


Kohlendioxid, Sauerstoff und Stickstoff sind die elementaren Gase im Wasser. Kohlendioxid kommt über die Atmung der Lebewesen im Wasser oder über den Gasaustausch an der Wasseroberfläche ins Aquarium. Dort taucht Kohlendioxid in Form von Kohlensäure auf und trägt zur Senkung des pH-Werts bei. Kohlensäuregehalt und Karbonathärte stehen in direktem Zusammenhang. Auch die Karbonathärte wirkt als Puffer auf den pH-Wert. Kohlendioxid wird im Aquarium auch verbraucht. Wasserpflanzen benötigen es als Nährstoff. Der Kohlendioxidgehalt sollte nicht unter 10 mg/l sinken und nicht über 60-80 mg/l steigen. Diese Werte entsprechen den Idealvorstellungen sowohl der Wasserpflanzen als auch der Zierfische.

Koi-Herpesvirus (KHV)


Das Koi-Herpesvirus ist Auslöser einer hochansteckenden Krankheit. Diese befällt ausschließlich die Fischart Cyprinus carpio, also Kois und Karpfen. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und dem Auftreten der Symptome, beträgt zwischen 8 und 14 Tage. Die Erkrankungen kommen lediglich bei Wassertemperaturen zwischen 17 Grad und 28 Grad vor. Allerdings führt sie bei nahezu allen infizierten Fischen zum Tode. Ein Befall mit dem KHV ist daran zu erkennen, dass die Zierfische innerhalb kürzester Zeit stark abmagern. Sie sind apathisch, fressmüde und haben eingefallene Augen. Die Kiemen entzünden sich und die Atmung wird erschwert und deutlich beschleunigt. Typischerweise treten auch Auflagerungen an der Haut auf, die sich wie Sandpapier anfühlen. Eine erfolgversprechende Behandlung ist noch nicht bekannt. Lediglich eine langfristige Temperaturerhöhung kann zu einem Stillstand führen. Dabei muss jedoch die Wassertemperatur auf über 30 Grad eingestellt werden und diese Temperatur über 3 bis 4 Wochen gehalten werden.

Kupfer


Bei Kupfer handelt es sich sowohl um ein Halbedelmetall als auch um ein Spurenelement. Als solches ist es essentiell für Fische und Pflanzen. Ein Mangel an Kupfer ist nahezu unmöglich, da Kupfer in Spuren im Wasser vorkommt. Allerdings kann eine Überdosierung frappierende Auswirkungen haben. Es kommt zu Vergiftungserscheinungen und das biologische Gleichgewicht ist gestört. Die Fische und Pflanzen verkümmern und können sogar sterben. Zu erhöhten Kupferwerten kann es aus zweierlei Gründen kommen: Entweder befinden sich Kupferleitungen in der Hausanlage oder ein eingesetztes Algenbekämpfungsmittel enthält Kupfer. Die Gefahr, die von Kupfer ausgeht, steigt mit sinkendem pH-Wert und geringer Wasserhärte. Der Kupfergehalt sollte daher unter 0,03 mg / l gehalten werden. Amtra bietet ein kupferfreies Mittel zur Algenbekämpfung an. Es handelt sich dabei um amtra algenmaster.

Laichverpilzung


Eine Laichverpilzung ist relativ häufig bei befruchteten Eiern. Erkennbar ist die Verpilzung an einer trüben Färbung des Laichs. Die Eier sterben bei Befall ab. Gesunde Eier können vorbeugend behandelt werden. Siehe hierzu auch amtra medic 2.

L-Carnitin


L-Carnitin ist ein außerordentlich wichtiger Wirkstoff im Engergiestoffwechsel der Zierfische. Gesunde Fische sind in der Lage, L-Carnitin zu bilden. Allerdings kann es passieren, dass gerade gestresste Fische oder Jungfische nicht ausreichend L-Carnitin bilden können. Dieser Mangel führt zu einer Wachstumsverzögerung, einer gestörten Immunabwehr und einem schlechten Allgemeinzustand der Tiere. Auf eine Zugabe von L-Carnitin in der Nahrung sollte vor allem bei Jungfischen geachtet werden. In amtra sano junior und amtra premium vit wir den Futterbestandteilen L-Carnitin zugesetzt, bevor diese in die sogenannte Cryovac-Frostung kommen.

Lebendfutter


Die Bedeutung von Lebendfutter hat in der Aquaristik und in der gewerblichen Zucht stark zugenommen. Planktische Organismen tierischen Ursprungs werden als Lebendfutter verwendet. Zu Beginn der Verfütterung von Lebendfutter wurde dies oft als Tümpelfutter bezeichnet. Es enthält essentielle Verbindungen und Enzyme. Kleinstlebewesen sorgen für die Verdauung von Pflanzensubstanzen. Wenn Fische diese Kleinstlebewesen verspeisen, so können auch sie die Pflanzenstoffe verwerten. Eigentlich fehlt ihnen nämlich ein entsprechendes Enzym dazu. Lebendfutter ist daher ein sehr gutes Nahrungsmittel gerade für kranke und geschwächte oder auch anfällige Zierfische. Im Sinne einer abwechslungsreichen Ernährung sollte auch Lebendfutter zum Einsatz kommen. Da über diesen Weg aber auch Krankheitserreger oder Fremdorganismen eingeschleppt werden können, sollte auf Markenqualität wie etwa amtra premium live gesetzt werden. In amtra premium live sind nicht nur Lebendfutter enthalten, sie sind auch noch mit diversen Zusatzstoffen wie Astaxanthin oder L-Carnitin angereichert, um die Versorgung der Fische mit Nährstoffen zu optimieren.

Leitfähigkeit


Die elektrische Leitfähigkeit des Aquarienwassers ist abhängig von der Menge der im Wasser gelösten Ionen. Ionen haben grundsätzlich eine Ladung. Diese kann positiv oder negativ sein, in jedem Fall leiten sie aber elektrischen Strom. Daher wird dieser Wert als elektrische Leitfähigkeit oder Leitwert bezeichnet. Je größer der Anteil elektrisch geladener Ionen im Wasser, umso höher auch die Leitfähigkeit. Mit dem Wert der Leitfähigkeit steigt auch der osmotische Druck im Wasser an.

Lochkrankheit


Die Lochkrankheit ist eine Krankheit, die nur bei Cichliden auftritt. Sie zeigt sich durch Löcher am Kopf, genauer oberhalb und zwischen den Augen. Ein Abstrichpräparat dieser Stellen zeigt unter dem Mikroskop einen starken Befall mit Flagellaten. Eine der Ursachen für diese Erkrankung kann ein Mineralstoffmangel sein. Daher sollte die Krankheit sowohl mit amtra medic 5 behandelt werden, als auch vorbeugend eine qualitativ hochwertige Ernährung zugeführt werden. Hierzu eignet sich beispielsweise amtra sano.

L-Welse


Bislang noch nicht erforschte Welse werden als L-Welse bezeichnet. Sie gehören zur Familie der Loricariidae (Harnischwelse), sind aber wissenschaftlich noch nicht näher erforscht. Die sogenannte L-Nummerierung wurde 1989 von Rainer Stawikowski (DATZ) und Arthur Werner eingeführt. Da seitdem beständig neue, noch unbekannte und unerforschte Harnischwelse zu uns kamen, mussten diese relativ zügig eingeordnet werden. Da die Vielfalt es nicht erlaubte, die Tiere in der Kürze der Zeit genauer zu bestimmen, wurden ihnen Nummern zugeordnet. Die wissenschaftliche Beurteilung konnte dann zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Bislang sind etwa 350 L-Nummern vergeben wurden. Ähnlich verhält es sich auch mit den LDA-Nummern, die seit 1992 vom Magazin "Das Aquarium" vergeben werden.

Malachitgrün


Bei Malachitgrün handelt es sich um einen Farbstoff. Dieser ist jedoch aus der medikamentösen Behandlung von Zierfischen nicht wegzudenken. Begründen lässt sich dies mit der Eigenschaft, dass der Erreger der Weißpünktchenkrankheit, der Ichthyophthirius multifiliis, mit Malachitgrün sicher bekämpft werden kann. Malachitgrün hat zudem positive Auswirkungen bei der Pilzbekämpfung wie etwa gegen Saprolegnia. Es kann daher auch vorbeugend der Verpilzung von Laich eingesetzt werden. Sogar einige Bakterien und einzellige Parasiten (Protozoen) können mit sogenannten Malachitgrünbändern bekämpft werden. Die Behandlung wird in der Regel mit 5 Tagen angesetzt. Dabei wird Malachitgrün durch Licht und hohem pH-Wert relativ schnell abgebaut und muss daher 2 bis 3 mal zugeführt werden.

Mbunas


Mbunas ist ein Sammelbegriff für Buntbarsche aus dem Malawisee. Es handelt sich um 11 Gattungen, die allesamt felsenbewohnende Maulbrüter sind. Diese agilen Buntbarsche sind schon im juvenilen Alter prächtig gefärbt. Die Ernährung besteht in der Natur aus dem Aufwuchs im Malawisee und den darin vorkommenden Kleinstlebewesen. Um diese abwechslungsreiche Ernährung im Aquarium beihalten zu können, eignet sich Lebendfutter aus ausgezeichneter Qualität wie etwa amtra premium live.

Methylenblau


Bei Methylenblau handelt es sich um eine kristalline Substanz. Sie ist stark färbend und wirkt antiseptisch und desinfizierend. Aus diesem Grund werden gerade im Anfangsstadium von Haut- und Kiemeninfektionen, die durch Parasiten der Gattungen Costia, Chilodonella oder Trichodina hervorgerufen werden, Methylenblaubäder empfohlen. Es ist sehr gut verträglich und kann daher auch bei leichten bakteriellen oder durch Pilze hervorgerufenen Hautkrankheiten eingesetzt werden.

Mikroorganismen


Unter der Bezeichnung werden alle Kleinstlebewesen zusammengefasst. Dazu gehören beispielsweise Bakterien. Mikroorganismen haben eine wichtige Bedeutung, um das biologische Gleichgewicht sowohl in der Natur als auch im Aquarium herzustellen und zu erhalten. Aus Futterresten, Kot und Urin bilden sich Schadstoffe wie etwa Ammoniak oder Nitrit, die von den Mikroorganismen abgebaut werden. Diese speziellen Mikroorganismen werden Nitrifikanten genannte. Sie sollten grundsätzlich in ausreichender Anzahl im Aquarium vorkommen. Dafür sorgt zum Beispiel amtra clean.

Moorkien


Moorkienhölzer sind Hölzer, die aus Mooren stammen. Sie enthalten Gerbstoffe und Huminsäuren, die langsam an das Wasser im Aquarium abgegeben werden. Da sie zudem noch recht dekorativ sind, werden sie gerne in Aquarien eingesetzt. Das Moorkienholz hat einen sehr geringen pH-Wert und ist aufgrund der Konservierungsumstände im Moor bestens für den Aquarieneinsatz präpariert. Die langsame Abgabe der Gerbstoffe und Huminsäuren sind vor allem für Fische aus Weichgewässern oder Schwarzwasserbiotopen ein wichtiger Faktor zur Steigerung des Wohlbefindens. Die genannten Stoffe schützen die Schleimhaut und säuern das Wasser leicht an. Die Wurzeln sind zudem ein Futterergänzungsmittel für Harnischwelse, die zu den Totholzrasplern zählen. Außerdem bilden die Moorkien natürliche Barrieren zur Revierbegrenzung der unterschiedlichen Fischarten.

Nitrat (NO3)


Je höher der Fischbesatz in einem Aquarium ist, umso mehr Nitrat bzw. Nitratvorstufen werden dort gebildet. Da Nitrat das Wachstum von Algen fördert und zudem ab einer Konzentration von 100 mg / Liter schädlich für das Biotop Aquarium ist, sollte ein Anstieg des Nitratwerts vermieden werden. Dabei helfen zum einen regelmäßige Teilwasserwechsel und zum anderen die Verwendung einer Filterung mit amtra nitrat reduct. Dieses unterstützt die Vermeidung der Anreicherung von Nitrat.

Nitrit (NO2)


Bei Nitrat handelt es sich um eine giftige Abbauform, die beim Abbau von Ammoniak durch Mikroorganismen entsteht. Nitrobakter sorgen dafür, das Nitrit zu Nitrat umgewandelt wird. Amtra clean und amtra clean starter sind mit Nitrobakter angereichert.

Oodinium


Oodinium ist eine Fischkrankheit, die von Parasiten hervorgerufen wird. Lange Zeit waren vor allem Meerwasserbewohner von dieser Krankheit betroffen. Mittlerweile trifft sie aber auch Fische aus Süßgewässern. Oodinium befällt das Gewebe und sorgt für eine Entzündung, die von einer starken Verschleimung begleitet wird. Dies beeinträchtigt den Austausch zwischen Haut und Kiemen. Aus diesem Grund siedeln sich häufig auch Bakterien an von Oodinium befallenem Gewebe an. Steigt der Befall an, kommt es zu Hauttrübungen und dem Auftreten von kleinsten weißen Pünktchen (Samtkrankheit). Oft wurde dieser Befall trotz der negativen Auswirkungen mit kupferhaltigen Präparaten behandelt. Genauso wirksam ist jedoch Aminonitrothiazol, welches in amtra medic 5 enthalten ist.

Osmose


Osmose ist ein komplizierter Vorgang, der sich stark vereinfacht wie folgt erklären lässt: Der Konzentrationsausgelich zweier Flüssigkeiten läuft durch eine Trennwand ab, wobei die Trennwand nur von Wasserteilchen durchdrungen werden kann. Die korrekte biologische Definition lautet: Wenn zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Konzentrationen an gelösten Stoffen durch eine Wand (semipermeable Membran) voneinander getrennt sind, die semipermeable Membran aber nur Wasser durchlässt, so strebt das Wasser in die Flüssigkeit mit der höheren Konzentration. Das geschieht solange, bis die Konzentration auf beiden Seiten identisch ist. Auf diese Art und Weise funktioniert der Wasserhaushalt im Körper. Gerade der Fisch stellt einen Körper mit einem hohen Anteil gelöster Stoffe dar und Wasser kann durch die Haut einströmen. Das Leitungswasser ist oft mit Schadstoffen wie Nitraten, Phosphaten oder Schwermetallen belastet. Diese Konzentrationen sind für den Menschen absolut ungefährlich, stören aber das empfindliche Gleichgewicht im Aquarium. Daher macht man sich hier die Umkehrosmose zunutze, um aus Leitungswasser weiches und schadstoffarmes Wasser herzustellen. Das Leitungswasser wird mit hohem Druck gegen eine feine Membran mit einer Porengröße von etwa 0,0001 mm gepresst. Die Membran filtert gelöste Stoffe aus dem Wasser. Auf der anderen Seite der Membran kommt dann salzfreies Wasser an, dem allerdings auch nützliche Bestandteile wie zum Beispiel Härtebildner entzogen wurden. Um das Wasser wieder aufzuhärten, empfiehlt sich die Anwendung von amtra kH aktiv. Das Osmosewasser wieder mit Leistungswasser zu mischen ist eher kontraproduktiv.

Phosphat (PO3-4)


Phosphat ist ein essentieller Stoff für Pflanzen und Tiere im Aquarium. Jedoch kann ein zu hoher Phosphatwert durch Überbesatz oder Überdüngung das Algenwachstum begünstigen. Normwerte liegen bei etwa 0,5 mg/l. Siehe hierzu auch amtra phosphat reduct und amtra algen master.

Phototroph


Phototrophe Organismen sind Lebewesen, die in der Lage sind, körpereigene Bestandteile selbsttätig aus Lichtenergie, Wasser, Mineralstoffen und Kohlendioxid aufzubauen. Heterotrophe Lebewesen erhalten ihre Energie aus organischen Stoffen, die bereits von anderen Lebewesen hergestellt wurden. Diese beiden Begriffe tauchen im Zusammenhang mit Algen auf.

pH-Wert


Der pH-Wert gibt das Verhältnis zwischen Säuren und Basen wieder. Bei einem Verhältnis von 1:1 liegt der pH-Wert bei 7, ist also neutral. Unter pH 7 ist das Wasser sauer, über pH7 ist es basisch. Für Fische ist meist ein pH-Wert zwischen 5 und 9 ideal. Siehe hierzu auch amtra eichenextrakt, amtra trop und amtra pH constant.

Pilzinfektionen


Pilzinfektionen können den Zierfisch an Augen, Kiemen, Haut oder am Laich treffen. Das Aussehen von Pilzinfektionen ist weiß, fadenförmig und wattebauschartig. Eine rasche Behandlung ist notwendig, um eine Ausbreitung der Krankheit auf andere Fische oder Körperregionen zu vermeiden. Siehe hierzu auch amtra medic 2.

Polyvinylpyrrolidon


Polyvinylpyrrolidon wird abgekürzt als Polyvidon bezeichnet. Es sind Bestandteile von Medikamenten zur Wunddesinfektion und Heilungsunterstützung. Dabei werden Polyvidone durchaus auch in der Humanmedizin eingesetzt. In der Tiermedizin haben sich Polyvidone als Schleimhautschützer etabliert. Polyvidon hat den entscheidenden Vorteil, dass es zwar einerseits den Fisch bei Verletzungen und Infektionen schützt, aber andererseits die betroffenen Hautstellen nicht so verdichtet oder verschleimt, dass kein Austausch über diese Stellen mehr möglich wäre.

Propolis


Propolis ist ein Bienenkittharz und wird als hochwirksames natürliches Antibiotikum gehandelt. Es hat sowohl antibakterielle als auch antivirale Wirkung. Im Gegensatz zu anderen Antibiotika entwickeln weder Bakterien noch Viren Resistenzen gegen Propolis. Zu dieser antibiotischen Wirkung kommen noch eine pilzabtötende Wirkung und eine Stärkung des Immunsystems. Amtra ist der erste Hersteller, der Propolis in einem Frostfutter aufgenommen hat (amtra premium koi).

Pünktchenkrankheit


Siehe hierzu Ichthyophthirius-Infektion.

Purpur


Purpur ist die Bezeichnung einer Farbe oder eines Farbstoffs, zum Beispiel auch von Schalentieren. In der Antike stand diese Farbe nur höherrangigen Personen wie Senatoren oder Hohepriestern zu. Seeschnecken der Gattung Murex brandaris, Murex trunculus und Purpura haemastoma werden auch als Purpurschnecken bezeichnet. Diese Schnecken sondern einen gelblichen Schleim ab. Kommt dieser Schleim mit Sonnenlicht in Berührung, so verfärbt er sich: erst grün, dann blau, dann purpur und zum Schluss scharlachrot. Dabei entsteht ein penetranter, unangenehmer Geruch. Um ein Gramm Purpur zu gewinnen, werden etwa 8000 Schnecken benötigt.

Quarantäne


Quarantäne ist die Zeit, die neugekaufte Fische unter besonderer Beobachtung stehen. Sie werden getrennt von den anderen Fischen gehalten, um sich an die veränderten Bedingungen wie Futter und Wasser anzupassen. In der Regel dauert die Quarantäne 3 bis 6 Wochen. Erst dann ist die Inkubationszeit der meisten Erreger verstrichen. Gerade bei Wildfängen steht erst nach 6 Wochen fest, ob sie von Parasiten befallen sind. Kommt es zu Auffälligkeiten und Infektionen im Quarantänebecken, so können die separierten Fische behandelt werden, ehe sie ins Bestandsbecken umgesiedelt werden. Amtra medic ist dazu in Tablettenform erhältlich.

RedOx


RedOx ist eine Abkürzung für Reduktion und Oxidation. Eine Redox-Messung erlaubt Rückschlüsse auf die biologische Belastung des Wassers. Dabei ist nicht der gemessene Wert von Bedeutung, sondern die Tatsache, dass die Werte über einen längeren Zeitraum stabil bleiben. Je höher der gemessene Redox-Wert, umso geringer die Belastung des Wassers. Kommt es zu einer Trendbewegung in den gemessenen Werten, so ist dies ein Indiz für veränderte Prozesse im Aquarium (Fäulnis, tote Tiere, etc.).

Rosenquarz


Der rosafarbene Rosenquarz wird gern in Aquarien als Dekorationsmaterial verwendet, da er keine Stoffe ans Wasser abgibt. Der Stein ist leicht trüb und mit körnigen oder ädrigen Einschlüssen durchwirkt. Rosenquarz gehört zu den Halbedelsteinen. Es gibt Rosenquarze, die ihre Farbe bereits durch stetes Sonnenlicht verlieren. Anders verhält es sich da bei amtra Rosenquarz. Dieser verliert erst bei etwa 575 Grad die Färbung. Rosenquarz wird auch gern als Schmuckstein benutzt. Vom esoterischen Standpunkt aus gilt er als Liebes- und Fruchtbarkeitssymbol. Ihm wird auch eine Strahlen absorbierende Wirkung zugeschrieben (Wasseradern, Computerstrahlung, etc.).

Rotalgen


Rotalgen gehören zu den Rhodophyta. Sie werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Braunalgen bezeichnet, da sie eher braun als rot aussieht. Im Aquarium kommt es häufig zu Bart- oder Pinselalgen. Diese sind nur schwer wieder aus dem Aquarium zu entfernen. Häufig setzen Rotalgen sich an bestimmten Materialien wie Steinen oder Wurzeln fest. Das Wachstum der Pinselalgen wird verstärkt, wenn im Wasser zu wenig CO2 und zu viel Nährstoff vorhanden ist. Aber auch sterile Becken mit hohen Redoxspannungen sind angreifbar für Rotalgen. Eine konsequente Anwendung von amtra algenmaster wird Wirkung zeigen.

Roter Jaspis


Der rote Jaspis wird auch als Hornstein bezeichnet. Es handelt sich um ein durch Eisen-III rotgefärbtes Quarz. Je nachdem, welche weiteren Materialien eingelagert sind, variieren die Farbtöne. Eine Fremdeinlagerung von 20 % durch Tonerde, Eisenoxid, Manganhydroxid oder Eisenhydroxid ist durchaus üblich. Der rote Jaspis ist aufgrund seiner Farbunterschiede sehr beliebt als Dekorationsmaterial. Zudem gibt er keine Stoffe an das Wasser ab. Im Altertum war der Jaspis sowohl bei Römern als auch Griechen ein angesehenes Mineral. Danach verlor er immer mehr an Bedeutung. Heute wird er zur Herstellung von Vasen, Tischplatten, Mosaiken, o. ä. eingesetzt. Er gilt auch als Heilstein, der den Energiefluss positiv bestärkt und Mut und Courage fördert.

Samtkrankheit


Siehe hierzu Oodinium.

Sauerstoff


Sauerstoff wird zur Atmung bei Tieren, Pflanzen und vielen Bakterien benötigt. Dennoch sollte im Aquarium kein zu hoher Sauerstoffgehalt vorherrschen. Sowohl im Aquarium als auch im Gartenteich sollten sauerstoffreiche und sauerstoffarme Zonen eingerichtet werden. Wie wichtig dies ist, zeigt das Beispiel des Biofilters. Die Nitrifikationsbakterien wandeln giftiges Ammoniak in weniger gefährliches Nitrat um. Dabei wird viel Sauerstoff benötigt. Um nun das Nitrat aus dem Wasser zu entfernen, kommen die Denitrifikanten ins Spiel. Unter anaeroben Bedingungen, also der Abwesenheit von Sauerstoff, wird Nitrat in gasförmigen Stickstoff umgewandelt.

Säuresturz


Von einem Säuresturz wird gesprochen, wenn der pH-Wert im Wasser sehr plötzlich sinkt. Dieser drastische Abfall kann zum Tod der Zierfische führen. Zu einem Säuresturz kann es bei zu geringer Karbonathärte (Süßwasser kleiner 4° dH, Meerwasser kleiner 8° dH) kommen. Das Wasser sollte vorsichtig wieder aufgehärtet werden. Dabei kann amtra kh aktiv unterstützend wirken. Amtra pH constant wirkt stabilisierend. Siehe hierzu auch Gesamthärte.

Schwarzwasser


Schwarzwasser ist sehr weiches Wasser mit extrem niedrigem pH-Wert. Dieser kann unter pH 3,8 liegen. Das Wasser ist durch die enthaltenen organischen Verbindungen von Huminstoffen und Flavosäuren dunkelbraun. Schwarzwasser kommt im Amazonas in Südamerika vor, aber auch in Malaysia und Indonesien.

Schwermetalle


Kupfer, Zink, Blei und Cadmium gehören zu den Schwermetallen. Sie können Aquarienfische vergiften. Meist werden sie über Leitungswasser zugeführt. Die Fische reagieren schon bei geringen Konzentrationen sensibler als der Mensch. Daher sollte Leitungswasser aufbereitet werden, bevor es ins Aquarium kommt. Dies gilt auch für das bei Teilwasserwechseln eingesetzte Wasser. Siehe hierzu auch amtra care.

Schwimmblase


Die Schwimmblase ist ein Charakteristikum für Knochenfische. Es handelt sich dabei um ein hydrostatisches Organ. Es dient zum Auftrieb der Fische, denn sowohl Süß- als auch Seewasserfische haben ein höheres spezifisches Gewicht als Wasser und würden ohne Schwimmblase nicht schwimmen können. Die Schwimmblase wird auch für andere fischtypische Funktionen genutzt, wie etwa der Schall- oder Druckerkennung und der Lauterzeugung.

Silikate


Die Silikatkonzentration im Süßwasser ist nicht von entscheidender Bedeutung. Häufig ist der Silikatwert erhöht nach Wasserwechseln oder wenn Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt eingesetzt wird. Silikate gehören zu den Bestandteilen der Kieselalgen. Daher wird vermutet, dass erhöhte Silikatwerte das Wachstum der Kieselalge verstärken. Eine weitere Bedeutung spielt aber sicherlich auch das Vorhandensein anderer Mineralien und die Lichtverhältnisse.

Sodalith


Bei Sodalith handelt es sich um einen Halbedelstein. Seinen Namen verdankt er dem Natriumgehalt (engl. Sodium). Den Sodalith gibt es in Blautönen, häufig zeigt er weiße Adern. Diese werden durch Pyriteinschluss verursacht. Der Sodalith wird in Aquarium und der Terrarium gern als Dekoration eingesetzt. Er enthält nämlich kaum Spuren von Kalkeinlagerungen. Dieser Halbedelstein kristallisiert aus vulkanischem Magma. Er kommt in Kanada, Brasilien und Russland vor. Der Sodalith gilt auch als Heilstein, welcher den Blutdruck senken und die Flüssigkeitsaufnahme steigern soll. Zudem soll er schmerzlindernd auf Hals und Stimmbänder wirken, wenn er am Hals getragen wird.

Spirulina


Bei der Spirulina handelt es sich um eine Süßwasser-Mikroalge, die ihren Namen der Spiralform zu verdanken hat. Sie gehört zu den Cyanobakterien und taucht in Brackgewässern in Ost- und Zentralafrika, aber auch auf anderen Kontinenten auf. Bestandteile der Spirulina sind essentielle Fettsäuren wie Gammalinolsäure, essentielle Aminosäuren, Chlorophyll, Carotinoide wie Beta-Carotin, Enzyme und Magnesium. Die Alge kann gut verdaut werden, da die Zellwände nicht aus Zellulose bestehen. Somit kann die Alge gut verstoffwechselt und alle Nährstoffe aufgenommen werden. Die Spirulina wird aufgrund der beschriebenen Vorteile und der noch hinzukommenden Steigerung der Immunabwehr nicht nur in der Fischernährung genutzt. Ein hoher Anteil Spirulina befindet sich in amtra premium frost wels, amtra premium flakes und amtra premium tabs.

Stickstoff-Kreislauf


Biologische Prozesse sind grundsätzlich eng miteinander verknüpft. Was ein Organismus ausscheidet, nimmt ein anderer wiederum auf. Dabei geht es auch beim Stickstoffkreislauf. Das in Futterresten oder anderen zersetzten organischen Materialien enthaltene Eiweiß muss abgebaut werden. Dabei werden Ammonium und Ammoniak als Stickstoffverbindungen freigesetzt. Nitritbakterien bauen diese Verbindungen ab zu Nitrit. Dieses wiederum wird von Nitratbakterien verstoffwechselt und am Ende der Kette steht das Nitrat. Nitrat hingegen kann von den Pflanzen aufgenommen werden und kommt so wieder zurück in den Stoffkreislauf. Der Stickstoffkreislauf kann durch amtra clean beeinflusst werden. Es enthält hochwirksame Mikroorganismen, die in der Lage sind, Ammoniak und Nitrit sehr schnell abzubauen.

Torf


Torf enthält viele Spurenelemente sowie Gerb- und Huminstoffe. Torf gibt milde Säuren ans Wasser ab, welche eine schonende Senkung des pH-Werts bewirken. Huminsäuren wirken zudem gesundheitsfördernd auf Zierfische. Durch den niedrigen pH-Wert werden die Algenbildung und das Bakterienwachstum vermindert. Siehe hierzu auch amtra spezial torfgranulat.

Trockenfutter


Bei Trockenfutter handelt es sich um ein Nahrungsmittel für Fische, welches künstlich hergestellt wird. Es enthält zwar sehr viele Nährstoffe und kann mit diversen Produkten angereichert werden, jedoch kann synthetisch hergestelltes Futter in der Qualität nicht mit dem Naturfutter mithalten.

Tropenlaterit


Bei Tropenlaterit handelt es sich um einen rotbraunen Boden, der viel Eisen enthält. Er ist daher optimal für die Nährstoffversorgung tropischer Pflanzen geeignet. Siehe hierzu auch amtra pflanzenpflege.

Umkehrosmose


Siehe hierzu Osmose.

Ungesättigte Fettsäuren


Die wichtigsten Energielieferanten im Stoffkreislauf sind Fette. Dabei haben vor allem ungesättigte Fettsäuren Einfluss auf den Hormonhaushalt, das Immunsystem und die Zellstabilität. Stehen ungesättigte Fettsäuren nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, so kann es zu Funktionseinschränkungen oder Fehlfunktionen des Stoffwechsels kommen. Die für die Ernährung der Fische bedeutendsten ungesättigten Fettsäuren sind die O-3 Fettsäuren. Sie sind in den amtra premium frost Futtermitteln enthalten.

UV-C Wasserbehandlung


Die UV-C-Bestrahlung des Aquarienwassers ist eine physikalische Möglichkeit, das Wasser zu desinfizieren. Die UV-Strahlung besteht aus unterschiedlich langen Lichtwellen, wobei nur UV-C keimtötend wirkt. Die UV-A und UV-B Strahlungen wirken förderlich auf die Lebensprozesse (Vitaminbildung in der Haut, Hautbräunung, etc.).

Wasserhärte


Siehe hierzu Karbonathärte und Gesamthärte.

Wassertrübung


Eine Trübung des Aquarienwassers hat meist mechanische Ursachen. Feine Schwebeteilchen werden von einem neuen Bodengrund oder frischem Filtermaterial abgegeben und trüben das Wasser. Diese Partikel sind meist harmlos für die Zierfische und setzten sich schnell am Boden ab oder werden über das Filtermaterial abgesaugt. Beschleunigend wirkt hier amtra ultra carbon.

Wasserwechsel


Das Aquarienwasser muss in regelmäßigen Abständen teilweise getauscht werden, um erhöhte Belastungen durch Stoffwechselprodukte zu vermeiden. Dabei sollten etwa einmal wöchentlich 10 bis 20 % des Wasservolumens ausgetauscht werden. Das Leitungswasser sollte vor der Zugabe ins Aquarium mit einem Wasseraufbereiter behandelt werden. Siehe hierzu auch amtra care.

Wasserwerte


Unter dem Begriff Wasserwerte werden alle chemischen und physikalischen Eigenschaften des Wassers zusammengefasst. In der Aquaristik spielen vor allem die Temperatur, der pH-Wert, die Leitfähigkeit, die Wasserhärte (Karbonathärte und Gesamthärte) sowie die Werte Ammoniak, Nitrit und Nitrat eine entscheidende Rolle. Optimale Wasserwerte sind von enormer Bedeutung in der Aquaristik, da gerade diese für das Wohlbefinden der Fische und ein gutes Pflanzenwachstum verantwortlich sind.

Zeolith


Zeolith ist ein Mineral, welches eine hohe Ionenaustauschkapazität mit sich bringt. Es gibt spezielle CLINOP Zeolithe, die in der Lage sind, Ammoniak, Phosphat und Fäulnisprodukte zu binden. Außerdem kann Zeolith gut im Filter zur Ansiedlung von Mikroorganismen genutzt werden. Der Schadstoffabbau wird dabei von der katalytischen Wirkung des Zeolith unterstützt. Siehe hierzu auch amtra clinop zeolith.


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