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Informationen über Aquaristik!

Aquarium News!

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Erstellt am: 21.06.2010

Aquarium Münster - erfolgreiche Teilnahme auf der INTERZOO 2010

Gemeinsam mit den Partnern aQua united, Tropic Marin und AkvaStabil hat Aquarium Münster auf mehr als 240 qm sein Angebot in Nürnberg dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

Erstellt am: 19.05.2010

Argumor gegen Karpfenläuse, Ankerwürmer, Haut-, Kiemen- und Bandwürmer

Unter der Marke "argumor" stellt Aquarium Münster ein neues Arzneimittel für Zierfische vor. argumor ist eine Suspension gegen Karpfenläuse (Argulus), Ankerwürmer (Lernea), Hautwürmer (Gyrodactylus), Kiemenwürmer (Dactylogyrus) und Bandwürmer (Cestoden).

Erstellt am: 19.05.2010

Riff 500 Aqua Medic Unterschrankfiltersystem

Das Riff 500 Aqua Medic Sytem ist ein Unterschrankfiltersystem, das speziell für Meerwasseraquarien bis 500 Liter erstellt wurde. Mit diesem System kann perfekt das Wasser des Aquariums gereinigt werden und dadurch auch direkt genutzt werden. Die Modulbauweise dient speziell dazu, dass dieses System direkt unter einen Schrank gebaut werden kann.


Erstellt am: 18.05.2010

UFO Complet HQI

Das Produkt UFO Complet HQI ist eine Beleuchtung der Luxusklasse. Mit dieser Beleuchtung ist nahezu eine optimale Tages – und Nachtbeleuchtung möglich. Der Ablauf hier ist kinderleicht, denn das Gerät stellt sich von selber ein und bietet den Fischen einen Lebensraum, der sich nicht viel von dem realen unterscheidet.


Erstellt am: 18.05.2010

sera KOI Prof. 24000 Teichfilter + 2x sera UV-C 55 Watt

Der Traum eines jeden Garten- und Fischliebhaber ist ein attraktiver Teich, der gefüllt mit den schönsten Kois ist. Leider zählt ein Koi nicht in die Kategorie der Fische, die für fünf Euro erhältlich sind, weshalb es auch umso ärgerlicher ist, wenn das Wasser im Teich nicht richtig aufbereitet wird und die Fische dadurch verenden.

Erstellt am: 06.05.2010

Nano-Aquarien ideal für Kleintiere und Züchter

Für Aquarienfans gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sie ihren Fischen einen ansprechend gestalteten, optimierten Wohnraum bieten können. Sind kleine Aquarien – sog. Nano-Aquarien – nur ein Modetrend oder sind sie im praktischen Gebrauch tatsächlich sinnvoll.

Erstellt am: 21.04.2010

Ist CO2 Düngung sinnvoll/ notwendig?
Müssen Aquariumbesitzer ihrem Becken zwingend CO2 zuführen? Diese Frage geistert nicht nur in vielen Köpfen unter begeisterten "Aquarianern" herum. Die Frage ist durchaus berechtigt: Bei einer guten CO2 Versorgung wachsen die Pflanzen besser, die Algen gehen zurück und damit schwindet die Gefahr einer Wasservergiftung.
Erstellt am: 19.04.2010


Vergiftungen

Vergiftungen im Aquarium können im Wasser entstehen durch zum Beispiel ein Zuviel an Abfallstoffen. Auch ist es möglich, dass Gifte durch Leitungswasser zugeführt werden oder durch andere äußere Faktoren ins Wasser gelangen. Im folgenden eine Auflistung der häufigsten Vergiftungen und mögliche Abhilfen.

Erstellt am: 13.04.2010

Lochkrankheit

Die Lochkrankheit ist fast ausschließlich bei Buntbarschen anzutreffen. Selten hört man von Erkrankungen bei Labyrinthfischen. Bei den Buntbarschen sind vor allem südamerikanische Arten betroffen, die in weichem Wasser leben. Buntbarsche, die hartes Wasser bevorzugen, wie die afrikanischen

Erstellt am: 13.04.2010



Aquaristik Fragen!

Gibt es Aquarienfische die auch für den Gartenteich geeignet sind?



Es gibt durchaus einige Arten von Aquarienfischen die ohne Probleme in einem Gartenteich gehalten werden können. Dazu gehören einige, aus den Subtropen stammende Arten, sowie Aquarienfische, die aus besonders warmen Klimazonen stammen. Außerhalb eines Gartenteiches werden diese Fischarten in einem Aquarium, bei einer Temperatur zwischen 17° und 28° gehalten. Zu den, für den Gartenteich geeigneten Aquarienfischen zählen z.B. kleine Kardinalfische, Zwergkärpflinge und Schwarzbarsche. Aber auch Schwertträger und Makropoden können in den Sommermonaten, ohne Bedenken im Gartenteich gehalten werden. Um die Fische vor Kälteeinbrüchen zu schützen, sollte man diese frühstens im Juni, wenn die Wassertemperaturen über 15° liegen aussetzen, und im September, wenn die sommerlichen Temperaturen sinken, wieder herein holen. Auch wenn der Sommer warm verläuft, sollte man auf die Wassertemperatur achten, denn diese sollte 30° nicht überschreiten. Ein positiver Aspekt der Fischhaltung im Gartenteich ist, dass sich die Aquarienfische, bezogen auf Ihre Größe und Farbe im Gartenteich besser entwickeln als im Aquarium. Auch über die Ernährung braucht man sich keine all zu großen Gedanken machen, da diese durch Algen und Kleinstlebewesen, wie z.B. Wasserflöhen gesichert ist.

Können Krebse im Gartenteich gehalten werden?



Da Krebse nachtaktive und am Teichboden lebende Wassertiere sind, die sehr gerne graben, sollte ein Gartenteich, welcher für Krebse genutzt wird mindestens 20 Quadratmeter groß sein und auch über die entsprechende Tiefe verfügen. Krebse ernähren sich von Pflanzen, Schnecken und Aas. Durch amerikanische Arten, sind die bei uns einheimischen Edelkrebse stark vom Aussterben bedroht. Edelkrebse sind nur noch selten aufzufinden, wie z.B. an einigen Orten im Harz. Der Grund dafür ist, dass amerikanische Arten Pilzkrankheiten mitbringen, die für unseren Edelkrebs tödlich sind. Diese Pilzkrankheiten werden auch Krebspest genannt. Da Krebse sehr wanderfreudige Tiere sind, können diese unsere einheimischen Krebsarten immer weiter gefährden. Durch Teich- und Aquarienbesitzer, die zum Teil unverantwortlich handeln, verbreiten sich der Marmor- und der Sumpfkrebs in der Natur immer weiter. Sollte man sich trotz großer Einwände dazu entscheiden, Krebse in einem Teich zu halten, sollte dieser zur Nachzucht und zur Aufrechterhaltung unseres Edelkrebses genutzt werden. Nicht für den Gartenteich geeignete Krebse sind der Kamberkrebs und der Signalkrebs. Erkennbar ist der Kamberkrebs an seinem roten Querstreifen, welcher über seinen Hinterleib verläuft und der Signalkrebs ist erkennbar an seinem weißen Scherenglied an den Zangen.

Wie kann man Antennenwelse halten?



Für die Aquariumhaltung interessante Tiere sind zwischen 7 und 15 cm lang und können ein Alter bis zu 10 Jahren erreichen. Besonders beliebte Antennenwelse sind die orange, gelben und schwarzen Arten. Wobei dies nicht die Tiere sind, die auch am häufigsten gehalten werden. Die blauen Antennenwelse, welche eigentlich braun sind, sind häufiger in der Aquariumhaltung zu finden. Um ausgewachsenen Tieren genügend Raum zu bieten, sollte das Aquarium mindestens 60cm groß sein. Für Jungtiere hingegen eignet sich auch ein Kleineres. Längliche Höhlen sollten in einem Aquarium, das von Antennenwelsen bewohnt wird nicht fehlen, diese werden genutzt um sich zurück zu ziehen und abzuleichen. Die männlichen Antennenwelse betreuen dort auch den Laich und die Jungtiere. Da Antennenwelse, der Gattung Ancistrus, Algen von Scheiben und Einrichtungsgegenständen fressen, werden diese häufig als "Scheibenputzer" gehalten. Die Männchen dieser Gattung erkennt man an Ihren tentakelartigen Auswuchs am Kopf. Trotzdem sollte man die Fische mit speziellen Futtertabletten, Salat, Gurke und Spinat füttern.

Urlaub - Was wird aus dem Aquarium?



Da es leider noch keine Einrichtungen gibt, bei denen man im Urlaubsfall sein Aquarium zur Pflege unterbringen kann, sollte man in jedem Fall einen Bekannten, Verwandten oder Nachbarn damit "beauftragen" regelmäßig nach den Tieren und der Technik zu sehen. Die meisten Fische kommen zwar mehrere Tage bis Wochen ohne Futter aus, aber dies gilt nicht für Jungtiere und besonders empfindliche Arten. Bevor man seinen Urlaub antritt sollte man nicht zu über vorsorglich sein und unnötige Wasserwechsel oder Reinigungen, sowie Überfütterungen vermeiden, da diese Maßnahmen meistens mehr schaden als nutzen. Jedoch sollte man das Futter schon einmal in Portionen vorbereiten, denn die meisten Unerfahrenen füttern gerne etwas zu viel. Außerdem sollte man der Betreuungsperson die Telefonnummer eines befreundeten Aquaristen notieren, so dass im Fall eines Notfalls Hilfe gerufen werden kann. Wenn man die Betreuungsperson anschließend noch in die Technik, welche regelmäßig überprüft werden muss (Filter, Temperatur, Licht) einweist,sollte man bedenkenlos den Urlaub genießen können.

Worauf sollte man bei der Haltung von Panzerwelsen achten?



Panzerwelse sollten nicht einzeln, sondern in einem Schwarm von mindestens 6 Tieren gehalten werden. Da diese Fische sehr bodenoriertiert sind und mit ihren sehr empfindlichen Barteln ständig den Bodengrund nach etwas Fressbarem absuchen, hierher stammt auch der nicht selten verwendete Spitzname Aquarium Staubsauger, sollte darauf geachtet werden, dass der Bodengrund nicht zu scharfkantig ist, sondern aus feinem Kies oder Sand besteht. Zur Fütterung dieser Tiere eignet sich ein feines Flockenfutter, Futtertabletten oder auch Frostfutter. Daneben sind lebende Mückenlarven und gut gespülte Tubifex sehr beliebt bei Panzerwelsen. Die meisten im Aquarium gehaltenen Panzerwelse gehören der Gattung der Corydoras an. Diese erreichen eine Größe von 2,5cm bis 12cm. Zu den bekanntesten Panzerwelsen zählen der Metallpanzerwels (Corydoras aeneus) und der marmorierte Panzerwels (Corydoras paleatus), welcher auch häufig in der Farbe weiß vorzufinden ist. Diese beiden Arten lassen sich recht einfach züchten und eignen sich hervorragend für Anfänger mit einem 60cm großen Aquarium.

Artemia - Was ist das eigentlich und wie kann man damit Fische füttern?



Artemia sind kleine, bräunliche Eier der Salinenkrebse. Diese kann man in jedem Fachhandel erwerben. Einige Händler bieten die Artemia gleich mit Salz an. Um die Artemia zu verfüttern, muss man ein paar Eier mit ca. einem halben Teelöffel Meersalz (Normales Kochsalz eignet sich nicht), und einem halben Liter Wasser in eine Brutflasche geben. Eine Brutflasche kann man selber basteln oder auch beim Fachhändler erwerben. Die Lösung in der Brutflasche muss gut belüftet sein, sodass eine gleich bleibende Wasserbewegung vorhanden ist. Ungefähr 24 bis 48 Stunden nach Mischung schlüpfen die kleinen Artemia aus Ihren Eiern. Nun muss die Lösung abstehen und anschließend müssen die Eierschalen, welche an der Oberfläche schwimmen entfernt werden. Nachdem dies erledigt ist, wird die Lösung durch ein spezielles Sieb gegossen. Nun müssen die Artemia noch einmal kurz mit warmen Wasser abgespült werden, und können anschließend an die Fische verfüttert werden. Da Artemia nicht lange in Süßwasser überleben, sollte man den Fischen nicht zu viel anbieten, sondern wirklich nur so viel, wie sie auch fressen können.

Wie kann man Flossensauger im Aquarium halten?



Die zu den Schmerlen gehörenden Flossensauger verfügen, wie es der Name schon verrät, über große Flossen und können sich problemlos an glatten Oberflächen festhalten, was aussieht, als würden Sie sich festsaugen. Ein besonders schönes Exemplar ist die Sewellia lineolata. Um diesen Tieren ein möglichst schönes zu Hause zu geben, sollte die Wassertemperatur zwischen 22° und 26 liegen, das Wasser sollte nicht zu hart sein und der pH-Wert sollte leicht sauer eingestellt werden. Viele Menschen denken, dass Flossensauger sich von Algen ernähren, nicht zuletzt, weil sie im Aussehen sehr an die Hamischwelse erinnern. Aber, Flossensauger fressen keine Algen, sondern ernähren sich in der Natur von kleinen Insekten. Diese finden sie in Algenteppichen oder auf Steinen. Um den Flossensaugern das Leben im Aquarium so naturgetreu wie möglich zu machen, sollte man sie mit feinem Frostfutter wie z.B. Cyclops oder mit Flocken- und Granulatfutter versorgen. Flossensauger sind sehr nachtaktive Fische, die auch sehr friedlich leben. In dunklen Ecken und in sie übergehenden Strom fühlen sie sich besonders wohl. Vor allem, wenn Sie sich dabei an eine glatte Oberfläche, wie z.B einer Scheibe festsaugen können.

Was kann man mit gekauften Stängelpflanzen machen?



Um die Pflanzen im Handel zu verkaufen, werden diese entsprechend vorbereitet. Oftmals werden Stängelpflanzen dabei mit Pflanzenblei zusammengehalten. Durch die Biegsamkeit und Schwere ist dieses Material für den Handel gut zu gebrauchen, aber in einem Aquarium sollte man dieses nicht vorfinden. Um Stängelpflanzen in einem Aquarium zu nutzen, müssen die Stängel am Ende gekürzt werden, es sollte darauf geachtet werden, dass ein gesunder Trieb übrig bleibt. Um die Stängelpflanzen ordentlich einpflanzen zu können, müssen unnötige Blätter entfernt werden, so dass zum Schluss nur der gesunde Trieb eingepflanzt wird. Vorteilhaft ist es, wenn man Steine an die Pflanzen legt, so können die Fische, wie zum Beispiel Panzerwelse die Pflanzen nicht ausgraben. Um eine gegenseitige Behinderung der Pflanzen unter einander zu vermeiden, sollten diese einzeln eingepflanzt werden. Stängelpflanzen verlieren oftmals an der Basis ihre Blätter oder die Blätter fangen an zu gammeln. Dies liegt daran, dass die Pflanzen sehr schnell wachsen. Sollte so etwas passieren, kann man einfach einen frischen Trieb abknipsen und diesen, nachdem der alte Trieb entfernt wurde, wieder eingraben.

Was genau kann man mit gekauften Topfpflanzen für das Aquarium machen?



Da Topfpflanzen eigentlich Sumpfpflanzen sind, werden die handelsüblichen Topfpflanzen meistens außerhalb des Wassers gezogen. Teilweise werden sie sogar in Gewächshäusern bespritzt, diese Maßnahme soll vor schädlichen Insekten schützen. Dieses Gift ist jedoch nicht nur für Insekten, sondern auch für Fische und vor allem für Garnelen schädlich. Um ein Sterben der Tiere zu verhindern, sollte die Topfpflanze nach dem Kauf erstmal einige Tage gewässert und nicht direkt in das Aquarium gesetzt werden. Üblicherweise werden die Topfpflanzen in Plastikkörbchen und Steinwolle verpackt, diese Materialien sollten ebenfalls, bevor man die Pflanze in das Aquarium setzt, entfernt werden. Um wirklich jede Faser der Steinwolle zu entfernen, sollte diese unter fließendem Wasser abgespült werden. Je nach Empfehlung werden die Pflanzen anschließend einzeln eingegraben. Dabei ist es kein Problem, wenn man die Wurzeln auf ein paar wenige Zentimeter abkürzt, diese schlagen später neu aus. Um ein Ausgraben der Pflanze durch Fische, wie z.B. Panzerwelse zu verhindern, kann man um die Pflanze Steine legen.

Auf Bäume kletternde Fische



Viele Wurzeln und Steine brauchen die Schlammspringer, diese halten sich auch sehr selten im Wasser auf.
Die wenigste Zeit im Wasser verbringen die Zwergenschlammspringer. Diese Fische haben speziell ausgebildete Kiemen. Die Zwergschlammspringer gehen nur kurz ins Wasser oder nutzen alternativ eine Pfütze am Land um Ihre Kiemen und den Körper zu befeuchten. Dank Ihrer, oberhalb am Kopf sitzenden Augen haben die Zwergschlammspringer einen Rundumblick. Stehen, Krabbeln und Klettern können die Fische durch ihre kräftig ausgebildeten Brustflossen. Erstaunlich ist, dass diese Fische auch Bäume besteigen, um bei Hochwasser nicht zu ertrinken. Mit ihrem Schwanz können die Zwergschlammspringer weite Sprünge am Land machen. Erkennbar sind die Männchen dieser Art an ihrer rötlichen Rückenflosse die einen verlängerten ersten Flossenstrahl hat. Außerdem sind die hochstehenden Augen am Kopf des Schlammspringers sehr auffällig, diese ermöglichen den Tieren einen Rundumblick. Die Ernährung ist relativ einfach, vorwiegend sollten tierische Produkte, wie zum Beispiel Granulatfutter und gefrorene Cyclops verwendet werden. Um den Fischen ein schönes zu Hause zu ermöglichen, sollten Sie in einer Gruppe gehalten werden. Da die Tiere bis zu 7 cm groß werden, sollte ab einer Gruppe von 4 Tieren bereits ein mindestens 60cm großes Aqua-Terrarium genutzt werden. Zusätzlich sollte in dem Terrarium ein Landteil vorhanden sein, dieser sollte größer sein als die Wasserstellen, denn die Fische sind überwiegend an Land und begeben sich nur selten in das Wasser. Um das Bilden von Revieren zu gewährleisten, und jedem Fisch sein eigenes Rückzugsgebiet ermöglichen zu können, sollte die Landfläche gut strukturiert sein. So naturgetreu wie möglich wird das Leben in einem Aqua-Terrarium für die Tiere, mit einigen Klettermöglichkeiten, wie z.B. Steinen und Wurzeln, welche sie mit ihren Brustflossen erklimmen können. Dabei eignen sich besonders glatte Steine oder auch Steine mit Löchern, in welche die Fische hinein klettern können. Das Land sollte natürlich auch bepflanzt werden. Dazu eignen sich erfahrungsgemäß kleinere Mangroven-arten, die anspruchslos sind und über eine hohe Salzresidenz verfügen. Um zu vermeiden, dass diese Pflanzen mehrere Meter hoch werden, sollten sie, wie z.B. Bonsai regelmäßig beschnitten werden. Die Fische können Ihre Bauchflossen als Saugnapf verwenden und somit an Scheiben entlang klettern. Um das Herauskommen aus dem Aqua-Terrarium zu verhindern, sollte dieses in jedem Fall abgedeckt sein. Da diese Fische aus den Mündungsbereichen von Flüssen, aus den Mangrovenwäldern der Tropen stammen, sollten ungefähr 5 bis 15 Gramm Meersalz im Wasser enthalten sein. Um die Scheiben des Terrariums, gerade im Wasserteil sauber zu halten, kann man die bekannten Rennschnecken verwenden, da diese auch einen höheren Salzgehalt vertragen.

Was muss bei der Haltung von Guppys beachtet werden?



Der Guppy ist der wohl beliebteste Aquarienfisch. Ursprünglich stammt dieser aus Südamerika und wird in wissenschaftlicher Sprache als Poecillia reticulata bezeichnet. Dieser Fisch ist lebendgebährend und mittlerweile in vielen Teilen der Welt beheimatet. Der Guppy wurde sogar schon zur Moskitobekämpfung eingesetzt. Es war mir bereits möglich, diese Art im Hochland von Sri Lanka zu fangen. Wobei erwähnt werden muss, dass es auch schon Populationen in Deutschlands warmen Abwässern von Kraftwerken gibt. Da der Guppy ein sehr anpassungsfähiger Fisch ist, kann dieser in härterem aber auch in weicherem Wasser gehalten werden. Die Wassertemperatur sollte dabei einen Wert zwischen 20° und 30° betragen und der pH-Wert sollte zwischen 6 und 8 liegen. 0815-Guppys lassen sich recht einfach züchtigen. Einige besondere Farbenformen hingegen sind recht empfindlich. Zur Fütterung von Guppys kann man feines Flockenfutter, Frostfutter oder auch Lebendfutter verwenden. Damit sich die Jungtiere verstecken können, sollte man bei der Einrichtung des Aquariums auch feine Pflanzen verwenden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Aquarium mindestens 60cm lang ist.

Wie kann man das Wasser in einem Aquarium kühlen?



Gerade in einem warmen Sommer erwärmen sich auch die Wohnräume recht schnell, wodurch es schnell zu einer Erwärmung der Wassertemperatur in einem Aquarium kommen kann. Hinzukommt die Erwärmung durch die Beleuchtung und den Motorfilter des Aquariums. Die Wassertemperatur kann so schnell auf einen kritischen Wert ansteigen und die Tiere sind somit vom Sterben bedroht. Eiswürfel oder Kühlelemente aus dem Gefrierschrank helfen zur Kühlung des Wassers fast gar nicht. Tägliche Wasserwechsel hingegen, bei denen die Temperaturen ruhig auf 5° sinken können, sind dagegen recht hilfreich. Nützlich ist auch die Verdunstung des Wassers, welche durch eine ständige Luftbewegung an der Oberfläche des Wassers entsteht. Mit Hilfe eines kleinen Ventilators kann dieser Prozess auch gefördert werden. Zusätzlich kann man auch einen luftbetriebenen Sprudelstein zur Abkühlung des Wassers nutzen. Um die feuchte Luft abweichen lassen zu können, sollte die Aquariumabdeckung offen bleiben.

Wie viele Fische sollte man in ein Aquarium setzen?



Gerade für Anfänger ist die Frage "Wie viele Fische DARF man in ein Aquarium setzen, damit diese sich auch wohl fühlen?" viel wichtiger. Um diese Frage so gut wie möglich zu beantworten gibt es eine Faustregel, welche besagt: "Ein Zentimeter Fisch pro Liter Aquariumwasser". Somit kann man ungefähr 50cm Fisch in ein handelsübliches 60cm Aquarium setzen. Somit wären 15 Guppys und ein Antennenwels für ein 60er Becken vollkommen ausreichend. Wichtig zu wissen ist auch, das die Besatzdichte bei Revierbildenden Fischen geringer ist als wie bei schwarmbildenden Fischen. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen, sollte man auch auf die Region des Aquariums, in welcher sich die Fische aufhalten beachten. Wenn das Wasser häufig gewechselt wird, viele Pflanzen im Aquarium vorhanden sind und ein guter Filter installiert ist, können durchaus auch mehrere Fische eingesetzt werden.

Wie pflegt man Zwerggarnelen?



Damit sich Zwerggarnelen in einem Aquarium wohl fühlen, benötigen diese weiches Wasser und viele Pflanzen. Als Mitbewohner des Aquariums eignen sich hervorragend Harnisch-Welse.

Zwerggarnelen gelten als echte Feinschmecker. So sind z.B. Basilikumblätter bei diesen Tieren sehr beliebt.

Immer beliebter werden die Bienen Zwerggarnelen, Hummel Zwerggarnelen und die Crystal red Zwerggarnelen. Diese Arten werden gerade einmal drei Zentimeter groß und können somit problemlos in einem 20 Liter Aquarium gehalten werden. Ideal für die Haltung ist Braunschweiger Wasser, da dieses sehr weich ist. Die Wassertemperatur sollte zwischen 18° und 25° liegen, eine Heizung ist somit nicht notwendig. Auch sollte man darauf achten, dass der pH-Wert leicht sauer eingestellt ist. Da Zwerggarnelen sehr empfindlich gegenüber Kupfer sind und auch bei geringsten Spuren darauf reagieren, sollte Leitungswasser, welches aus einer Kupferleitung kommt und schon längere Zeit im Rohr stand, vor dem Wasserwechsel erst ablaufen. Für den Wasserwechsel muss kaltes Wasser verwendetet werden. Außerdem sollten in einem Garnelen-Aquarium keine kupferhaltigen Medikamente vorzufinden sein. Bei der Einrichtung des Aquariums sollte man sehr viele Pflanzen, besonders Javamoos verwenden. Bei der Einrichtung des Bodengrundes sollte man feinen Kies oder Sand bevorzugen, dies hat den Vorteil, dass der Mülm nicht zwischen Steine fallen kann. Um Häutungsprobleme zu vermeiden, bringt man im Aquarium noch trockenes Buchenlaub unter. Dieses kann man im Herbst oder im Winter im Wald sammeln. Die Garnelen fressen dieses mit der Zeit auf. Als Filter lässt sich ein Mattenfilter mit Luftbetrieb empfehlen. Zum einen, weil dieser die Junggarnelen nicht aufsaugt und zum Anderen, weil er das Wasser mit Sauerstoff anreichert. Als Alternative kann man auch einen Schwammfilter verwenden. Um die Garnelen zu schützen sollte man nur weitere Fische in das Aquarium setzen, die die Garnelen nicht fressen. Hierfür eigenen sich bestens die Harnischwelse, die zur Gattung der Ancistrus zählen. Die Garnelen werden von den Welsen nicht bedroht und die Garnelen ernähren sich zusätzlich von den Kot, bzw. des kotfressenden Kleinstlebewesen. Unter www.wirbellose.de findet man zusätzlich Informationen zu Zwerggarnelen und anderen wirbellosen Fischen.

Wie kann man einen Aquarienfilter reinigen?



Sobald nicht mehr genügend Wasser durch das Filtermaterial laufen kann, sollte der Aquarienfilter gereinigt werden. Feststellen lässt sich dies an einer tiefbraunen Färbung oder an einer schleimigen Konsistenz. Die beste Möglichkeit um den Aquarienfilter zu reinigen ist, etwas Wasser aus dem Aquarium in einen Eimer zu tun, und anschließend die Filterschwämme und andere Filtermaterialien damit auszuwaschen. Die Filter dürfen nicht ausgekocht werden, weil dies zur Abtötung der Filterbakterien führt. Der Filter muss lediglich soweit gereinigt werden, dass das Wasser wieder durchfließen kann. Bei Bedarf kann man die Filterwatte gegen neue austauschen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man nicht die gesamte Filterwatte tauscht, sondern maximal drei Viertel. Dies dient dazu, die Filterbakterien zu erhalten. Sollte es dazu kommen, das man einen Filterschwamm wechseln muss, oder das Aquarium komplett neu einrichtet, muss man den neuen Filter mit den Bakterien aus dem alten Filter impfen. Die funktioniert indem man den neuen Schwamm mit dem Filtermulm des alten tränkt.

Welchen Innenfilter braucht man für das Aquarium?



Es werden verschiedenen Filtertypen im Handel angeboten. In den meisten Fällen werden Innenfilter für das Aquarium mit einem Motor betrieben. Dabei wird das Wasser häufig mit einer hohen Durchflussgeschwindigkeit durch den Filterschwamm gepumpt. Leider ist jedoch die Reinigungskraft dieser Filter recht gering. Hauptsächlich sorgen diese für eine starke Wasserbewegung und dadurch entstehende Sauerstoffanreicherung. Aquarien mit solchen Filtern benötigen häufige Wasserwechsel. Allerdings gibt es auch noch Innenfilter, die luftbetrieben sind. Durch aufsteigende Luftblasen saugen diese Filter das Wasser durch einen Filterschwamm auf. Da der Durchfluss recht gering ist, haben die Filterbakterien ausreichend Zeit, um das Wasser zu reinigen. Die Filterleistung ist durch den kleinen Schwamm nicht sehr hoch. Der Mattenfilter hingegen ist der beste Innenfilter für ein Aquarium. Dieser verfügt über eine große Fläche, durch welche das Wasser mithilfe eines Lufthebers oder einer motorisierten Puppe gesaugt wird.

Worauf muss geachtet werden, wenn Fische in ein Aquarium gesetzt werden?



Um den Tieren kein Stress zu bereiten, kippt man gerade gekaufte Aquarienfische nicht einfach aus dem Transportbeutel in das Aquarium. Die Temperatur, der pH-Wert und die Wasserhärte könnten zu große Unterschiede aufweisen. Aus diesem Grund sollte man den Transportbeutel geöffnet in das Aquarium hängen. Die Temperatur kann sich somit angleichen. Zusätzlich sollte man über einen Zeitraum von etwa einer halben Stunde immer wieder etwas Wasser aus dem Aquarium in den Transportbeutel kippen. Sollte es sich bei den Fischen um empfindliche Tiere handeln, kann man die Öffnung des Transportbeutels und die Tiere, in der Zeit wo der Beutel Wasser zieht langsam in das Aquarium fließen lassen. Um das Transportwasser nicht in das Aquarium fließen zu lassen, kann man die Fische mit einem Kescher aus dem Transportbeutel heraus holen und in das Wasser setzen. Sollte dies aufgrund der Größe des Beutels nicht möglich sein, kann man die Tiere vorher in einen Behälter, wie z.B. einen Eimer geben und sie anschließend dort heraus fangen und in das Aquarium setzen.

Was muss beim Aufstellen eines Aquariums beachtet werden?



Wichtig ist, dass das Aquarium auf einem geraden Untergrund steht. Sollte dies nicht möglich sein, kann man eine ein bis zwei Zentimeter große Marmorplatten oder eine Schaumstoffmatte, welche extra für diesen Zweck hergestellt werden unter das Aquarium legen. Somit kann man die Spannung der Bodenscheibe verhindern und der Gefahr, dass die Scheibe bricht vorbeugen. Da ein Aquarium recht schwer ist (ein 60 Zentimeter Aquarium kann bereits 70kg wiegen) sollte der Unterbau auf jeden Fall stabil sein. Bei einem großen Aquarium muss auch der Unterbau eine große Standfläche haben. Durch eine große Standfläche wird das Gewicht auf dem Boden verteilt. Auch der Standort sollte gut überlegt sein. Ein Aquarium in unmittelbarer Nähe zu einem Fenster eignet sich nicht, da sich das Wasser im Sommer zu schnell aufheizen würde und durch die Sonneneinstrahlung die Algenbildung im Aquarium verstärkt wird. Da Fische keine Hektik mögen, sollte das Aquarium an einer ruhigen Stelle in der Wohnung aufgestellt werden.

Warum muss das Aquarienwasser regelmäßig gewechselt werden?



In dem Wasser eines Aquariums bilden sich Schadstoffe, diese müssen durch einen regelmäßigen Wasserwechsel entfernt werden. Schadstoffe gelangen z.B. durch die Fütterung in das Aquarium. Teilweise wird das Futter von den Fischen zwar gefressen aber es verschwindet auch an Stellen, die unerreichbar sind. Auch die Filterung trägt in geringem Maße der Schadstoffentstehung bei, da Kot und Futterreste umgewandelt werden. Einige Schadstoffe werden dabei von Pflanzen im Aquarium verbraucht und andere sammeln sich im Wasser an. Pro Woche sollten ungefähr 10 bis 30 Prozent des Wassers gewechselt werden. Solange die Wasserwerte konstant bleiben, sind auch größere Wasserwechsel besser. Durch eine leichte Abkühlung des Wassers (maximal 3°) wird sogar die Vitalität der Fische gefördert. Aufgrund von alten Hausverrohrungen kann das Wasser leicht belastet werden. In diesem Fall gibt es im Fachhandel bestimmte Wasseraufbreitungsmittel.

Wieso befinden sich so viele Schnecken in meinem Aquarium?



Durch übermäßige Vermehrung findet man in einem Aquarium häufig die runde Posthornschnecke, sowie die kegelförmige Blasenschnecke. Mit einem Durchmesser von 15 Millimetern, welche die Posthornschnecke hat und einer Länge von 10 Millimetern, über welche die Blasenschnecke verfügt, können diese Arten sehr schnell, sehr lästig werden. Überwiegend fressen diese Tiere die Futterreste der Fische, aber auch von Algen und abgestorbenen Pflanzen können Sie sich gut ernähren. Beide Schneckenarten sind am Tag, aber auch in der Nacht unterwegs. Bis zu 20 Zentimeter lang wird die spitze Turmdeckelschnecke, welche sich jedoch am Tag im Bodengrund versteckt und nur in der Nacht zum Fressen heraus kommt. Eine übermäßige Vermehrung der Schnecken tritt meistens dann ein, wenn die Fische zu viel Futter erhalten und nicht alles mit einem mal fressen können. Sollte man zu viele Schnecken in einem Aquarium haben, kann man diese mit einer Futtertablette anlocken und anschließend absammeln, oder auch mit einer entsprechenden Falle fangen. Um Schnecken aus dem Aquarium zu vertreiben, sollte niemals Gift verwendet werden, nicht zuletzt weil dieses auch Garnelen tötet, sondern auch, weil die Schnecken anschließend im Aquarium vergammeln würden.

Wie kann man Aquarienfische richtig transportieren?



Wenn man beispielsweise neue Fische in das Aquarium setzen möchte, müssen diese lebend transportiert werden. In diesem Fall benutzt man spezielle Transporttüten. Um einer Verletzung der Tiere vorzubeugen, habe diese Tüten abgerundete Ecken, die Fische können sich somit weder schneiden, noch in den Ecken einklemmen. Bei einem Transport sollte man beachten, dass die Tüte nicht komplett mit Wasser gefüllt ist, sondern nur ungefähr ein Drittel des Inhaltes. Die anderen zwei Drittel sollten Luft sein. Dies dient der notwendigen Sauerstoffzufuhr im Wasser. Bei einem Transport sollten so wenige Fische wie möglich in einer Tüte transportiert werden. Um Todesfälle während des Transports zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass niemals zwei Fische unterschiedlicher Art in einer Tüte transportiert werden. Verschließen kann man die Transporttüte in dem man den oberen Teil der Tüte wie eine Spirale verdreht, umbiegt und anschließend mit einem sicheren Gummi verschließt. Um ein Auskühlen des Wassers zu verhindern, wird die Tüte anschließend mit Papier eingewickelt oder in eine Isoliertasche gegeben. Diese Maßnahmen haben noch einen weiteren Vorteil, denn die Tiere sind ohne Licht weniger gestresst.

Kann Zigarettenrauch den Tieren in einem Aquarium schaden?



Ja! Der Rauch einer Zigarette kann auch den Aquariumbewohnern schaden. Sehr giftig für die Tiere ist z.B das Nikotin, da Dieses auch wasserlöslich ist. Das Nikotin führt bei den Tieren zu einer Blockierung der Reizübertragung im Nervensystem. Für die giftige Wirkung des Nikotins spricht die frühere Verwendung als Pestizid gegen Insekten. Tödlich verläuft die Wirkung des Nikotins für die wirbellosen Aquarientiere, wie z.B Garnelen und Krebse. Selbstverständlich kommt die Wirkung des Giftes auf die Menge des Gehaltes im Aquarium an. Bei der Verwendung von Filtern oder Sprudelsteinen, die Raumluft in das Aquarium leiten, wird vom Wasser auch automatisch mehr Giftstoff aufgenommen. In einem Raucherhaushalt, oder allgemein in Räumen wo oft geraucht wird, muss das Wasser häufiger als normal gewechselt werden. Zu einem regelrechten Massensterben der Tiere kann eine Feier, bei der stark geraucht wird führen. Daher sollte das Aquarium nie in einem Raum stehen, wo solche Feiern veranstaltet werden.


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